College Look: Lagenlook mit Beuteltasche & Fell Slipper

 

Ja, das mit dem Studium habe ich mir dieses Mal etwas anders vorgestellt. Immerhin habe ich Jura abgebrochen, um mich auf meinen Blog zu konzentrieren und das Ganze irgendwie ein bisschen unterschätzt. Mir war klar, dass es stressig werden würde, ein Vollzeit-Studium und einen Vollzeit-Job miteinander zu kombinieren, aber ich kann mich tatsächlich kaum zum Studieren überwinden.

Natürlich spielt dabei eine Rolle, dass ich in den letzten 9 Wochen fast komplett krank war und größtenteils das Bett hüten musste – da habe ich dummerweise den Einstieg ins 1. Semester irgendwie verpasst. Das wäre halb so schlimm, wenn ich einfach einmal hingehen und mir alle benötigten Unterlagen beschaffen würde, aber ich frage mich ganz ehrlich: WANN??

 

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Selbst an Tagen, an denen ich keine Uni habe und von morgens bis abends pausenlos arbeite, habe ich am Ende gegen 23 Uhr das Gefühl, dass ich noch viel, viel, viel mehr machen müsste. Pause? Gibt es bei mir nicht! Ich kann meine Pizza auch vor dem Laptop essen und wenn ich auf die Toilette muss oder im Supermarkt in der Schlange stehe, kann ich ja schnell mal Instagram checken und ein paar Kommentare beantworten. Wenn ich telefoniere, dann normalerweise per Lautsprecher, dass ich die Hände frei habe, um meinen PC zu bedienen. Je mehr Mails ich beantworte, je mehr Termine ich wahrnehme und je mehr Content ich produziere, desto mehr – naja… – Geld verdiene ich.

 

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Nicht, dass ich davon nicht genug bekommen kann, aber wenn man nun mal einen Studienkredit abzubezahlen hat (vom alten Studium, das neue finanziere ich eben selbst), traut man sich kaum, eine Chance verstreichen zu lassen. Falls ich dann doch einmal zur Vorlesung gehe, habe ich immer meinen Laptop dabei, weil es mir nie im Traum einfallen würde, 2 akademische Stunden da zu sitzen und nicht zu arbeiten!
90 wertvolle Minuten, in denen Zeit, Geld und Wachstumspotenzial flöten geht – für mich ein NO GO. Die Zeit, in der ich in der Ubahn sitze kann ich ja schon nicht nutzen, das sind insgesamt nochmal 60 vergeudete Minuten hin und zurück!! Nun habe ich aber nicht nur eine Uni-Veranstaltung täglich, sondern 2-3. Das heißt, dass ich demnach auch jeden Tag diesem Dilemma ausgesetzt bin, ein schlechtes Gewissen habe, egal wie ich mich entscheide und am Ende sowieso unzufrieden mit dem Ergebnis bin, obwohl ich in kurzer Zeit immer sehr viel abarbeite – Effizienz ist meine Stärke.

 

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Es liegt also sicherlich nicht daran, dass ich zu langsam bin, im Gegenteil! Nur wer selbstständig ist, kann nachvollziehen, wie es sich anfühlt, wenn die Arbeit kein Ende hat und man immer mehr tun könnte. Wenn ich mehr arbeite, verdiene ICH mehr Geld. Wenn zB mein Papa mehr arbeitet, profitiert in erster Linie sein Chef davon, denn sein Gehalt ist festgelegt, er muss die Dinge lediglich abarbeiten. Mir hingegen könnte es passieren, dass mir durch längeres Aufschieben (es gibt schließlich 393809 dringendere Dinge wie zB Shootings, Events und Bildbearbeitung) eine E-Mail entgeht, die mir einen 4-stelligen Betrag eingebracht hätte, wer würde dafür nicht doch noch ne Stunde länger im Büro bleiben??

Ups, wenn ich das so lese, wird mir irgendwie selbst klar, warum mich das Burn-Out heimgesucht hat. Ich weiß also noch nicht, wie ich das Problem künftig lösen soll, hat jemand einen Rat für mich? 😀

Da ich mich für diesen Post außerdem mit Zalando* zusammengetan habe,  muss ich passend zum Thema unbedingt noch auf eine tolle Aktion aufmerksam machen. Wenn ihr Studenten seid, könnt ihr euch JETZT für ein Stipendium in Höhe von 2000€ bewerben, das wäre doch was, oder? Dazu müsst ihr nur die Frage „Wie wird E-Commerce die Modebranche in Zukunft beeinflussen?“ beantworten und fest die Daumen drücken 😉 Alle Infos findet ihr direkt bei Zalando!

 

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Pullover: Even&Odd via Zalando (hier im Sale kaufen)
Beuteltasche: Mint&Berry über Zalando (hier kaufen)
Schuhe: Zign über Zalando (hier kaufen)
Hose: H&M (ähnlich hier kaufen)

*gesponsert

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16 Discussion to this post

  1. Ulla sagt:

    Bis auf die Slipper ein wirklich toller Look. Und der Beitrag sollte dich wirklich zum Nachdenken bringen – es ist nicht immer nur das Geld was wichtig ist im Leben.

    • Franziska Elea sagt:

      Danke dir, mir persönlich gefallen die Schuhe am Outfit eigentlich am besten 😀 Natürlich denke ich darüber nach und ich war eigentlich der Meinung, ich hätte deutlich gemacht, dass es dabei absolut NICHT um Geld geht, sondern vielmehr um meine Selbstverwirklichung, bzw. die Chance, zu wachsen und langfristig davon leben zu können. Ohne Geld geht das nun mal leider nicht 😀

  2. Christiane Tretter sagt:

    Hallo Franziska, das Zauberwort heißt Work-Life-Balance. Du brauchst Abwechslung und Ablenkung von Deinem Modeblog. Such dir etwas, was Dich genauso interessiert und fordert! Du musst deine Gedanken auf ein anderes Thema lenken. Versuche dich zu überwinden, und trotzdem zur Uni zu gehen oder nehme dir bewusst Zeit für dich, schalte Smartphone und Computer aus für ne Stunde am Tag und tue was für dich, mach Sport oder mentales Training. Ich habe das Gefühl, dass du total gestresst bist, Franziska du bist noch so jung. Komm zur Ruhe. Mir ist es total fremd, dass ihr jungen Leute schon so gestresst seid und von Burn Out redet, aber ich weiß wie es ist, wenn man nicht zur Ruhe kommt und sich das Gedankenkarusell dreht. Geh‘ raus in den Englischen Garten zum Joggen, gerade bei diesem kalten klaren Wetter tut das saugut. Franziska, ich kenn dich seit Du auf der Welt bist, ich hab dich so lieb wie meine Nichten und Neffen. Do the simple things in Life! Es hilft. Kopf hoch.

    • Franziska Elea sagt:

      Hey Christiane, schön dass du dich auch mal zu Wort meldest 😉 Ich verstehe wirklich, was du mir damit sagen willst, aber dass ich ganz dringend mal abschalten sollte, weiß ich wirklich, ich spüre es jeden Tag. Nur ist das nicht so einfach, wie bei anderen Leuten, da das, woran ich von morgens bis abends arbeite für mich existenziell!! ist. Meine Generation hat nicht die Sicherheit, die ihr früher hattet, wir hängen in der Luft und wenn das, was ich mir vorgenommen habe, nicht funktioniert, ist quasi mein ganzes Leben ruiniert 😀 Leider habe ich noch lange nicht das erreicht, was ich erreichen möchte und ich glaube, dass die Menschen, die Großes geschafft haben, auch nicht viel Zeit zum Abschalten hatten (du weißt, falsche Bescheidenheit war nie meine Stärke…). Ich glaube, dass ich weiß warum, es ist eben nicht nur ein Job, sondern meine ganze Existenz, die in meiner Verantwortung liegt. Einfach kündigen und einen neuen Job suchen geht da nun mal nicht, es gibt nur eine einzige Chance und die habe ich JETZT. Aber danke nochmal für deine netten Worte und deine Sichtweise, vielleicht sehen wir uns ja an Weihnachten, da bin ich für 2-3 Tage in der Pfalz! Liebe Grüße <3

      • Christiane Tretter sagt:

        Hallo Franziska, ich halte Augen und Ohren offen an Weihnachten, dass ich dich nicht verpasse.
        Setze dich nicht zu sehr unter Druck, Rom wurde auch nicht an einem Tag erbaut. Hab Geduld mit dir in allen Bereichen. Wir sehen uns. Take care!

      • Eve sagt:

        Hi Franzi,

        wenn ich das so lese, ist natürlich klar, weswegen du einen Burn-out hast. Andererseits kann ich deine Argumentation zu 100 Prozent nachvollziehen. Genauso geht es mir auch zurzeit. Ich habe beruflich alles auf eine Karte gesetzt und jetzt muss es auch klappen! Man macht sich dann natürlich selbst einen Riesendruck. Das mit der vergeudeten Zeit denke ich auch oft. Aber nichtsdestotrotz solltest du einen Gang zurückschalten, bevor der große Zusammenbruch irgendwann kommt und dann wirklich gar nix mehr geht. Das wäre kontraproduktiv und schade. Ich und viele andere lesen deinen Blog nämlich gerne. Drück dir weiterhin die Daumen.

        Lieben Gruß
        Eve von http://www.eveblogazine.com

  3. ich weiß wie es dir geht und kann es ziemlich gut nachvollziehen. man hat das gefühl nie alles zu schaffen, was man eigentlich schaffen wollte/sollte und gehetzt zu werden – allerdings ist man das selbst. und das ist kein vorwurf – ich bin auch so! 😉 aber es ist wichtig, dass du prioritäten setzt und da dein tag eben auch keine 60 stunden hat, sondern nur 24 ist es klar, dass manche sachen dann nun mal leider doch nicht erledigt werden können… du musst dir pausen gönnen, da dein körper sich sonst die erholung einfordern wird (das hat er bei dir ja auch soweit ich das verstanden habe…) und das sollte er nicht müssen / ist nicht gut für dich. außerdem ist es meistens so, dass man nach einer kurzen verschnaufpause auch wieder mit mehr elan an dinge ran gehen kann… versuch mal über die weihnachtsfeiertage die seele etwas baumeln zu lassen und du wirst merken, wie gut es dir geht und wie kreativ du wieder wirst und dann geht ja auch wieder mehr 😉 hast du es mal mit meditieren versucht – mir hilft das sehr gut, da ich auch ein kopfmensch bin. da gibt es ja auch apps um sich mal ans meditieren heranzutasten… wenigstens 10 minuten mal den kopf ausschalten. 😉 probier doch mal: „stop, breathe & think“

    sorry für den laaangen text. ach ja, und ich liiiiiiiebe die slipper – habe gestern einen ähnlichen look gepostet – würde mich freuen, wenn du ihn dir ansiehst…

    alles liebe,
    marie

    http://www.heartfelthunt.com/fringe-jeans

    • Franziska Elea sagt:

      Ein toller Kommentar, danke dafür! Du hast mit jedem Satz Recht, mein Körper hat selbst entschieden, einfach schlapp zu machen, dass ich die Dinge mal liegen lasse. Und ja, mit Achtsamkeitsübungen hab ich so meine Erfahrung, aber es fällt mir unglaublich schwer und strengt mich wirklich an, habe schon alles mögliche ausprobiert… Mal schauen, wie es an Weihnachten laufen wird, die Feiertage ziehen mich normalerweise eher runter 😀 Danke nochmal und ein schönes Wochenende :***

  4. Carolin sagt:

    Wunderschöner Look und coole Fotos!
    Ich finde auch das Thema super interessant. Genau das was du beschreibst, finde ich am selbstständig sein so toll 🙂
    Man kann selbst entscheiden wie viel Energie und Zeit man aufwendet und somit auch Erfolg hat. Alles liegt in seiner Hand und im Endeffekt arbeitet man für sich selbst und nicht für den Profit eines anderen. Klar hat das auch einige Schattenseiten, wie den konstanten Druck – aber ich finde die positiven Aspekte überwiegen dennoch.

    Liebe Grüße

    http://nilooorac.com/

    • Franziska Elea sagt:

      Jaaaa, zurzeit fragen viele, warum ich mir das denn eigentlich zumute, wenn es so furchtbar ist. Aber du sagst es.. Man kann es nur nachvollziehen, wenn man selbst in der Situation ist und ich ziehe meine ganze Kraft daraus 🙂

      Liebe Grüße <3

  5. Eni Abeni sagt:

    Work and blogs are very difficult to reconcile. I am in this situation. I think universities and blogs are one and the same. When you get good results but there is not much incentive to continue. This outfit is really nice. Basic and stylish at same time. Kisses from Italy,
    Eni

    Eniwhere Fashion
    Eniwhere Fashion Facebook

  6. saim sagt:

    This bag seems good, and it will look great while carrying it anywhere.
    Regards.
    walkindiscount.com

  7. Hallo Franziska,
    der Blick auf Ihr gelungenes Outfit hat bei mir sofort einen Hauch von Gemütlichkeit aufkommen lassen – doch Ihr Bericht hat mich eines Besseren belehrt. Auch wenn Ihre ungewöhnlich bequem wirkenden Schuhe durch den Fellbesatz jede Menge Gemütlichkeit verheißen und auch der Pullover einen schönen Kuschelfaktor hat, eilen Sie mit Siebenmeilenstiefeln durch die Zeit. Sie fühlen sich rastlos. Ihnen würden eine Entschleunigung des Lebens und bewusster Lebensgenuss gut zu Gesichte stehen. Erstaunlicherweise könnten Sie dann alles, was Sie tun, auch wirklich genießen.

    Als Geschäftsmann mit einem Fachgeschäft für Schuhe in Übergrößen und drei Onlineshops weiß ich, was ein Sechzehn-Stunden-Tag ist. Lassen Sie sich den Burn-Out eine Warnung sein. Unsere Zeit verlangt uns – nicht nur gefühlt – Multitasking und mediale Aufmerksamkeit ab. Aber sie verlangt uns nicht ab, uns selbst zu überholen. Niemand kann sich zerteilen. Der Buddhismus hat aufgezeigt, dass die intensivste Zeit des Lebens jene ist, die wir im Nichtstun bzw. mit Meditation verbringen. Entspanntheit und Inspiration begegnen kreativen Menschen in den Mußestunden. Erfülltheit entsteht nicht aus rastlosem Tun, sondern durch das Ruhen im Hier und Jetzt. Gönnen Sie sich öfter mal eine Stunde Nichtstun und entspannten Lebensgenuss.

    Liebe Grüße
    Peter

    http://www.schuhxl.de
    SchuhXL – Schuhe in Übergrößen

    • Franziska Elea sagt:

      Lieber Peter,
      Ich verstehe, was du mir damit sagen willst! Danke, dass du dir überhaupt die Mühe machst und darüber nachdenkst. Mit Meditation habe ich es auch schon versucht und das ist sicherlich eine tolle Sache, sofern man in der Lage ist, wirklich ganz bei sich zu sein. Das fällt mir leider unglaublich schwer aber ich fange klein an und versuche jeden Tag, einfach mal für ein paar Minuten bewusst abzuschalten. Nochmal danke für deinen Kommentar und frohe Weihnachten! 🙂

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