Wie naive Hobby-Instagramer das Geschäft zerstören

Gerade hatte ich ein nervenaufreibendes aber auch ziemlich aufschlussreiches Gespräch mit einem der „Top-Friseure“ aus München, nennen wir ihn mal zufällig L. Ich hatte Interesse an einer Zusammenarbeit und wollte die Details persönlich am Telefon bequatschen, jedoch wurden wir uns da leider überhaupt nicht einig.

Für einen Besuch im Salon verlangte er von mir 2 Instagram Bilder und einen Blogpost mit der Begründung, dass er mit Bloggern immer auf dieser Basis arbeitet und für ein bloßes Instagram Bild (das war mein Vorschlag) keine Kooperation mehr eingeht, das würde ihm schließlich nichts bringen. Wow. Wie anerkennend gegenüber meiner Arbeit. Er hatte das mit der Werbung anscheinend nicht so ganz verstanden.

 

 

Schließlich geht es nicht darum, dass ihm ein Bild auf meinem Account 30 Neukunden bringt, sondern ganz einfach auch um Branding und die Verbreitung des Namens. Ich könnte eine ewige Liste an Vorteilen und positiven Auswirkungen, die eine Instagram Kooperation mit sich bringt, erstellen, angefangen bei der Reichweite, bis hin zur Tatsache, dass ich mit meiner Persönlichkeit werbe und das Vertrauen meiner Abonnenten genieße. Eine Anzeige in der Süddeutschen garantiert auch keinem den Durchbruch und hat dennoch – zu Recht – seinen Preis.
Da ich ein derartiges Maß an Gerissenheit aber nicht von so jemandem erwartete, konnte ich mir schon denken, mit welcher Art „Blogger“ er sonst so zusammenarbeitet. KEINER, der wirklich professionell ist, lässt sich so über den Tisch ziehen!!! Wenn mir jemand ein unverschämtes Angebot macht, dann sage ich ab und denke mir nicht „ja gut, immerhin bekomme ich dafür einen  Haarschnitt“.

Nichtsdestotrotz zeigte ich mich verhandlungsbereit und erklärte ihm, dass ein Blog Beitrag eine Menge Arbeit und Zeit verlangt und dass ich normalerweise für 2 IG Fotos und einen Blogpost 3 mal so viel Geld bekomme, wie eine Behandlung in seinem Salon wert ist. Da lachte er und meinte, er würde auf gar keinen Fall Geld für sowas in die Hand nehmen und wenn ich es zu seinen Konditionen nicht machen wolle, hätte ich eben Pech. Schließlich hat er genügend Blogger, die sich über sein Angebot freuen. Ich lehnte dankend ab und legte auf. Als hätte ich Geld von ihm gewollt?! Es war mir lediglich daran  gelegen, die Relation aufzuzeigen und ihm zu verdeutlichen, dass er mit 1 Instagram Bild im Vergleich eigentlich ein gutes Geschäft gemacht hätte, aber das hatte er natürlich nicht verstanden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ich weiß nicht, ob es sein arroganter Tonfall, seine Unverschämtheit oder seine Geringschätzung gegenüber dem, was ich tue war, aber ich habe mich selten so über einen potenziellen Kooperationspartner geärgert. Oder besser gesagt über meine Kolleginnen. Natürlich wollte ich sofort wissen, wer denn bitteschön so dämlich ist und für einen Haarschnitt 2 Instagram Bilder und einen Blogpost springen lässt und ging der Sache über Instagram auf den Grund. Wie erwartet stieß ich bei Ls Verlinkungen auf allerhand Hobbyblogger. Das ist wirklich gut und schön und ich freue mich für diejenigen, die sich in ihrer Freizeit so etwas nebenher aufbauen. Aber verdammt nochmal: Hört auf euch für eine Flasche Wein und ne Brezel zu verkaufen!! Unglaublich viele Firmen haben zwar Geld für Werbung im Fernsehen, sind aber der Meinung, man müsse als Blogger für eine „gratis“ Jeans 2 Werbebilder posten und weigern sich strikt, dafür mal Geld in die Hand zu nehmen. Wo bitte gibt es Werbung umsonst?! 

Das Schlimme daran ist, dass viele Hobbyblogger meistens nicht mal echte Abonnenten haben, demnach bringt es den Firmen tatsächlich nicht viel, mit ihnen zu arbeiten. Ich hätte auch keine Lust für lieblose, plumpe Produktplatzierung zu bezahlen, die mir zwar 1000 Fake Likes bringt, aber nur 100 echt Menschen erreicht. Ich weiß gerade echt nicht wohin mit meiner Wut, das Ganze ist so verwerflich, dumm und rücksichtslos gegenüber anderen Bloggern, die versuchen ihre Existenz darauf zu gründen, dass mir die Worte fehlen.

Selbst wenn ihr „nur“ 20 000 Abonnenten habt, (und das ist auch eine ganze Menge wenn man überlegt, wie hoch die Reichweite einer Werbeanzeige in einer Zeitschrift ist – googlet es) könnt ihr mit einem Beitrag locker 100€ verdienen. Wenn eine Firma nicht dafür zahlen will, dann hat sie eben Pech gehabt!! Als Rechtfertigung, wenn man diese Leute darauf anspricht, hört man dann immer „Jaaaa, du hast eigentlich schon Recht, aber ich freue mich doch auch, wenn ich ein Dirndl umsonst bekomme, sonst hätte ich es mir kaufen müssen“. Entschuldigungsargument Nummer 1. Das ist egoistisch und doof und ihr seid daran Schuld, dass Konzerne, die Geld für Werbung auf RTL und Pro7 haben, an uns keinen Cent mehr für qualitativen Content zahlen wollen. Danke!! Danke, dass ich wegen euch hart um meinen Wert kämpfen muss und danke, dass meine Arbeit wegen euch nicht mehr richtig geschätzt wird! Ich hoffe, ihr habt viel Spaß mit eurem Dirndl und vielleicht beim nächsten Mal ein schlechtes Gewissen dabei, wenn ihr Leuten wie L. in den Arsch kriecht.

Dazu muss ich unbedingt noch auf diesen Artikel meiner Münchner Kollegin Christina Biluca verweisen. Sie vertritt eine ähnliche Meinung und erklärt knackig und anhand von  Zahlen, warum unsere Arbeit doch ihr Geld wert ist 😉 Unbedingt lesen, der Beitrag öffnet die Augen!

 

xx Franzi

Mantel, Jeans, Tasche: Zara
Pullover: Asos (hier kaufen)
Schuhe: Bronx (hier kaufen)
Mütze: selbst gestrickt 🙂

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42 Discussion to this post

  1. Acton sagt:

    Wow, I’m just really happy that I fint your blog. Your style is perfect. Don’t stop posting ,
    because I’m coming back.
    Regards
    Walkindiscount.com

    • Sofi B sagt:

      OMG! This is my comment, what I wrote on another blog, and I mistyped the „find“. :O What the f… I really hate these robots. -.-

      By the way, I just want to tell you, that this outfit looks amazing. 🙂

  2. Stephi sagt:

    Erstmal finde ich dein Outfit wirklich grandios! Auf der anderen Seite verstehe ich deine Wut nur zu gut. Ich habe auch manchmal, den Eindruck, dass manche noch um Social Media vor 5 Jahren leben. Mittlerweile hat sich da einiges getan – nur ist die Akzeptanz, dass dadurch auch die „Gehälter“ nenne ich es mal, steigen gleich 0. Ich finde es aber vor allem als kleinerer Account unheimlich schwierig, sich nicht unter wert zu verkaufen. Auf der einen Seite, freut man sich erst mal drüber, dass überhaupt jemand mit einem zusammenarbeiten möchte, auf der anderen Seite, möchte man auch nicht ausgenommen werden.
    Ich tue mir selbst damit immer noch unglaublich schwer, aber dein Beitrag hat mich bestärkt, noch mal intensiver drüber nachzudenken.

    Liebe Grüße
    Stephi von http://stephisstories.de

    • Franziska Elea sagt:

      Du sagst es! Es ist echt schwer und ich hoffe so sehr, dass ich mit diesem Beitrag dem ein oder anderen etwas auf die Sprünge helfen kann. Mein Problem war lange, dass ich keine anderen Blogger (schon gar keine professionellen) kannte und mir einfach niemand gesagt hat, dass ich dafür überhaupt Geld verlangen kann. Eigentlich liegt das ja auf der Hand und ich bin auch nicht auf den Kopf gefallen, aber ich weiß, wie es ist, wenn man mit niemandem darüber reden kann. Man kommt gar nicht erst auf die Idee mit den Firmen zu verhandeln und ist schon total happy, wenn ein gratis Bikini bei dem „Geblogge“ rausspringt. Ich weiß noch, wie glücklich ich war, als ich meinen ersten Starbucks Becher geschenkt bekam – es war echt nur ein Becher! 😀 Mann, hab ich mich schnell verändert. Was ich damit sagen will: Ich kann das total verstehen, aber mittlerweile nicht mehr gutheißen. Viele wissen es eigentlich genau und nehmen trotzdem jede Koop an, die ihnen angeboten wird. Traurig, aber wir werden sehen, wohin es führt 😉 Hab einen schönen Abend :***

  3. Caroline sagt:

    Vollkommen richtig gesagt bzw geschrieben. Das Jahr hatte gerade erst angefangen und ich habe die gleichen Erfahrungen gemacht. Wie das kostet Geld? Ich musste bis dato keinen blogger bezahlen. – diese und andere antworten musste ich mir diesen Monat anhören. Und genau richtig hast du es auf den Punkt gebracht- lieber nur 500 likes von echten Menschen ohne like Gruppen und kauf als 1500 nicht ernst gemeinte likes und Kommentare. Ich hoffe die Unternehmen begreifen es endlich mal das bloggen ein Job ist und kein Hobby. Halt die Ohren steif liebes.
    Btw: dein outfit ist super

    Liebste grüße
    Caroline | http://www.modesalat.com

    • Franziska Elea sagt:

      Ja, haben das ja eben schon auf Facebook geklärt 😀 <3! Ist natürlich echt kacke von den Unternehmen, das auszunutzen aber in Anbetracht unserer profitorientierten Gesellschaft nicht mal verwerflich. Ich sehe die Schuld da echt bei den Bloggern, die sich ausnehmen lassen -.-

  4. Sandra sagt:

    Ich gebe dir in allen Punkten Recht ! Es ist sehr ärgerlich, dass so viele auf Instagram für umsonst arbeiten oder für ein wertloses Armand oder Kalender . Sie vergessen dabei, dass es sich dabei um Sachleistung handelt, die versteuert werden muss. Aber so weit denkt ja niemand.

    Falls dich mein Artikel zu diesem Thema interessiert, hier ist der Link dazu: https://sandra-levin.com/kooperationen/

    Liebe Grüße Sandra

    http://www.sandra-levin.com

    • Franziska Elea sagt:

      Hahaha du sagst es! Was man da alles sieht: Armbänder, einen Nagellack, 3 Polaroid Bilder.. Ich sehe so oft Kooperationen bei anderen, die ich abgelehnt habe und denke mir „Wie konntest du das annehmen, bist du doof?“ 😀 😀 Naja, ich bin mal gespannt, ob sich noch jemand mit einer Gegenmeinung dazu äußert…
      Ohja, werde auf jeden Fall vorbeischauen, bin gespannt :**

  5. Sassi sagt:

    Tja krasse Geschichte würde ich mal sagen… mir passiert das allerdings auch immer öfter. Große Firmen sagen immer öfter, dass sie nichts zahlen, weil es genügend Menschen gibt die das umsonst machen. Ich frag mich nur warum?? Ich meine, wenn man einen anderen Job hat ist das doch ein tolles Zusatzeinkommen?? Also ich kann es einfach nicht verstehen… Viele wissen gar nicht wie viel sie wert sind.
    Das Problem ist eben, dass niemand sagen möchte wie viel verlangt und so sind vor allem neue Blogger unsicher und haben Angst etwas zu fordern.
    Ich bin definitiv dafür,d ass Blogger sich besser vernetzten und so ihren Preis bekommen.
    Reg dich nicht auf über Mr. L…. Das ist Energieverschwendung…

    Liebste Grüße
    Sassi

    • Franziska Elea sagt:

      Hahaha das mit der Energieverschwendung sollte ich mir öfter mal ins Gedächtnis rufen 😀 Eben, es kann doch auch ein schöner Nebenjob sein?! Man kann nur hoffen, dass sich das in Zukunft ändert, denn auch in der Presse tauchen immer mehr Artikel auf, die offenlegen, was Blogger so verdienen 😀 Irgendwann müsste es auch der Letzte verstanden haben 😉 :*

  6. Mina sagt:

    Ich hab mir da gestern auch mal konkret den Mund drüber zerissen 😉
    http://minamia.de/caro-daur-blogger-influencer-hass/

  7. La Blonde sagt:

    As Erstes – Dein Mantel ist unglaublich süss! Als Zweites – Du hast ziemlich Recht. Wenn ich mir nur grob vorstelle, wie viel Arbeit es ist ein Blogpost zu erstellen, zu schreiben, zu korrigieren, SEO, Bilder machen, Bilder bearbeiten, Promotion… Follower und Leser, die man sich mühevoll aufgebaut hat. Und das alles zu einem Stundensatz, für den sich die Arbeit lohnt. Dann kommt keiner mit einer Flasche Wein und ’ne Breze davon. Ich bin schon ziemlich lange in der Werbebranche und kann Deine Frage beantworten. Die Frage wo gibts die Werbung umsonst. Viele Kunden, ob Kleinunternehmer oder renommierte Konzerne versuchen oft die Werbung umsonst zu bekommen oder verhandeln den Preis bis ins Lächerliche. Also überall das Gleiche. Es hilft nur eins: hart bleiben und nicht nachgeben. Und es gibt immer solche, die das Geschäft kaputt machen, weil sie den Stundensatz von 30, teilweise 25 Euro anbieten, obwohl normalerweise es 85 kostet. Aber es gibt so viele Preiskaputtmacher, dass ich mittlerweile gar nicht mehr weiss, wie man sie überzeugen kann so einen Unsinn nicht zu tun!

  8. nathalie sagt:

    die bilder sind echt klasse geworden meine Liebe und du sprichst auch mir damit aus der Seele. Ich habe mich in letzter Zeit so oft über solche Blogger geärgert. Reg dich nicht auf über den Friseur, da gibts bestimmt noch bessere :*

    LG*

    Nathalie von Fashion Passion Love ♥

  9. Vici sagt:

    Nicht böse gemeint, aber die Tätigkeit als Blogger erfordert keine großen Qualifikationen. Blogger ist keine geschützte Berufsbezeichnung. Man brauch keinen Abschluss, so dass es nahezu jeder kann. Blogger sind keine Ärzte oder Anwälte.

    Da finde ich es nicht selbstverständlich, dass man dafür mit viel Geld entlohnt wird.

    • Franziska Elea sagt:

      Meinst du das grad echt Ernst?

      • Vici sagt:

        Ich will damit nur sagen, dass viele Berufe, sei es Journalist, Arzt oder Ingenieur, eine jahrelange und harte Ausbildung erfordern. Blogger kann jeder einfach starten. Deshalb gibt es auch so massenhaft Blogger, mit jedem Tag werden es mehr. Da kann es sich der Kunde erlauben die Bedingungen zu stellen.

        • Franziska Elea sagt:

          Also ich bin echt offen für Kritik und wollte eigentlich in einem riesigen Text erklären und aufzeigen, warum das, was du sagst – sorry für den Ausdruck -, einfach nur Müll ist… Aber dafür hab ich echt keine Zeit 😀 Informiere dich doch einfach sachgemäß: Google is your friend.

          • Vici sagt:

            Ich glaube viele, ausser Blogger, teilen meine Meinung.
            Was ist daran verwerflich, bloggen als Hobby zu sehen?

            Außerdem ziemlich hart, eine andere Meinung als Müll zu verunglimpfen, nur weil man mal etwas von der anderen Seite beleuchten will. Es gibt eben viele Blickwinke.

          • Franziska Elea sagt:

            Du ich will echt nicht unhöflich sein, aber ich sehe es als reine Zeitverschwendung an, mit jemandem zu diskutieren, der die Aussage meines Textes nicht mal verstanden hat?! Wann hab ich bitte gesagt, dass Bloggen kein Hobby sein soll??? Im Gegenteil, ich veröffentliche ständig Posts mit Tipps, um eben diese Hobby Blogger zu unterstützen, hier geht es um was komplett anderes. Solange du das nicht verstanden hast, sehe ich keine Notwendigkeit, mich mit deiner Meinung auseinanderzusetzen. Wenn du zB sagen würdest „Ich kann die Hobby Blogger verstehen und würde es auch so machen..“ Okay, dann ist das einfach eine andere Sichtweise, ich habe überhaupt kein Problem damit, wenn jemand eine andere Position einnimmt, als ich. Aber deine Argumentation geht so am Thema vorbei, dass es mir unmöglich ist, überhaupt eine gemeinsame Ebene zu finden. Sorry…

        • Eve sagt:

          Hey Vici,

          Journalist ist im Übrigen auch keine geschützte Berufsbezeichnung und jeder kann sich so schimpfen. Trotzdem braucht man eine Qualifikation für diesen Job, genauso wie ein Blogger sie braucht, um professionell bloggen zu können. Ich finde es echt frech zu behaupten, man müsse nichts dafür können. Wir können uns gern darüber unterhalten, dass es schlechte und gute Blogger gibt ebenso wie es gute und schlechte Journalisten gibt. Letztere machen das Geschäft ebenfalls kaputt, weil sie für fast nix arbeiten – darunter leiden dann auch diejenigen, die ihren Job verdammt gut machen. Ebenso verhält es sich mit den Bloggern. Dein Vergleich hinkt also gewaltig.

          • Beatrice sagt:

            Natürlich braucht man fürs bloggen gewissen Kompetenzen.
            Nicht vergleichbar aber mit einem Medizin-oder Jurastudium was inklusive Praxisjahr/Referendariat insgesamt 6-7 Jahre (!) geht…
            Grüße von Dipl.-iur….

    • Katrin sagt:

      Liebe Vici,

      Versuche doch einfach mal das zu schaffen was Franziska geschafft hat – 90k Leute von dir zu überzeugen indem du über Jahre hinweg täglich etwas produziert und dabei besser wird.
      Was ist den da anders als bei einem Ausbildungsberuf? Du fängst klein an und verdienst im 1. Lehrjahr wenig.
      Du wirst besser und verdienst im 2. mehr.
      Du verbesserst dich noch weiter und verdienst im 3. noch mehr.
      Was ist den da der Unterschied zum Blogger? Einmal abgesehen davon das man keinen Meister an der Hand hat, der einem sagt wie es geht. Oder einem festen Arbeitsplatz der monatlich sicher eine gewisse Summe abwirft.
      Oder einfach auch mal einem Feierabend?

      Jetzt beziehe ich mich mal auf das was ich von Franziska weis:
      Sie hat den Blog anfangs neben ihrem Jura!! Studium und einem normalen Nebenjob aufgebaut (studiert mein Freund auch, daher kann ich mir den Lernaufwand ganz gut vorstellen; ich weis ja nicht ob du so gebildete Leute in deinem Umfeld hast?); hat einen Hund, der ziemlich viel Zeit in Anspruch nimmt; einen Freund, der sicher nicht vernachlässigt werden; jetzt ein neues Studium, für das man was machen muss und außerdem ist sie seit Monaten krank. Und trotzdem schafft sie es jeden Tag einen nahezu Vollzeit Job zu machen und noch mehr Menschen von sich und ihrem Leben zu überzeugen.

      Wenn man sich diese FAKTEN anschaut (und es sind sicherlich Fakten und keine Alternativfakten ala Trump (du weist schon, dieser Orange Typ der jetzt der Big Boss von Amerika ist?)) frage ich mich wie du deine Aussage rechtfertigen willst.
      Ich bräuchte, wenn ich bloggen würde wie es Franziska tut, einen 50 Stunden Tag brauchen.

      • Franziska Elea sagt:

        Ooooh ich muss gleich weinen, danke!! Es rührt mich echt total, wenn jemand so für mich einsteht, sich wirklich Gedanken darüber macht und ach, das ist einfach unglaublich! Danke, dass du siehst, was alles dahinter steckt. Leider können viele nicht so weit denken und sehen nur die Oberfläche, dann entstehen eben solche Kommentare, aber das macht nichts… Ich kann ja nicht von jedem erwarten, dass er sich so intensiv mit dem Thema auseinandersetzt, es ärgert mich dann nur, wenn jemand kommt und meint, mir erzählen zu müssen, wie es wirklich abläuft. Also nochmal DANKE!!! Made my day <333

  10. Christina sagt:

    Danke für den Link !! Leider hast du recht und ich erklärs auch allen aber es gibt einfach zu viele die sich gratis prostituieren.

  11. Jörg sagt:

    Hi Franziska, ich habe mich ja schon lange nicht mehr gemeldet, lese aber immer aufmerksam mit. Heute, denke ich, kann ich mich mal wieder melden, da ich ja „auf der anderen Seite“ stehe.

    Die Problematik liegt auf der Hand. Das beschreibst du völlig richtig. Und ich bin absolut deiner Meinung. Wenn ich sehe, was meine Kollegen hier teilweise machen – ja, sie haben auch dich schon total lächerlich angeschrieben -, dann frage ich mich manchmal schon, welche Intention dahinter steckt. Ich finde es – größtenteils – einfach nur peinlich, ungerecht und naiv, was den Bloggern/Instagramern angeboten wird.

    Unsere Kunden sind vielschichtig. Die Meisten allerdings sind Mittelständler, denen „Online Marketing“ oder auch „Influencer Marketing“ gar nichts sagt. Sie betreiben einen Online-Shop, wissen von irgendwelchen Messen, dass sie SEO (oder noch mehr) machen sollten und sehen aber nicht ein, dafür Geld zu bezahlen. Als ich neulich meine Kollegin, die dich angeschrieben hat, zusammengefaltet habe, was ihr eigentlich einfällt und sie mal mehr als nur die nackten, für uns ersichtlichen Zahlen deines Blogs aus irgendeinem Tool anschauen soll, wurde ihr erst bewusst, „wen“ sie da gerade angeschrieben hat.

    Ich kenne deine Konditionen nicht, trotzdem behaupte ich, dass du dir das, was du hier beschreibst, nicht bieten lassen musst. 90k Follower und einen ehrlichen (wo gibt’s das eigentlich noch?) Blog zu betreiben, erfordert viel Zeit, Nerven und Engagement. Dass es kein Ausbildungsberuf ist, wie Vici schreibt, ist natürlich korrekt, trotzdem muss man sich sein Standing erstmal erarbeiten oder eben Fakefollower kaufen, die letztendlich nichts bringen. Ich weiß noch gut, wie du das am Anfang gemacht hast und wie du mich erreicht hast – ich gehörte zu den ersten Followern.

    Gute Arbeit muss ordentlich entlohnt werden. Und wenn meinem mittelständischen Kunden Preis X für eine überdurchschnittliche Reichweite und einen Abverkauf seiner Produkte um ein Vielfaches, zu teuer sind, dann soll er es lassen. Verhandeln und miteinander reden kann man immer, aber irgendwo ist auch Schluss. Und dass es genügend Blogger, Instagramer etc. gibt, die sich für einen 50 €-Gutschein prostituieren, ist sehr traurig. Ich für meinen Teil versuche, dieser Entwicklung entgegen zu treten.

    Weiterhin viel Erfolg & immer weiter so!

    LG Jörg

    • Franziska Elea sagt:

      Wow, danke Jörg, dass du dir so viel Mühe gibst um auf meinen Artikel einzugehen! Ich sehe mir aber wirklich überhaupt nicht als „große“ oder besonders „tolle“ Bloggerin an, vielen lieben Dank trotzdem für die netten Worte, das geht runter wie Öl 😀 Für welche Agentur arbeitest du denn, wenn ich fragen darf? Wirklich, ich würde mich nicht mal unbedingt über die PR Menschen ärgern, ihr wollt ja auch euren Vorteil daraus ziehen und wenn es eben genügend Blogger gibt, die umsonst arbeiten, kann man es schließlich bei jedem mal probieren 😀 Da sehe ich das Problem echt weniger bei euch! Hab einen schönen Tag 🙂

  12. jenny sagt:

    Naja ich verstehe nicht so recht warum du dich so drüber aufregst? Lass doch die Leute bloggen wie sie es möchten egal ob für Geld oder doch lieber als Hobby. Jetzt hast du auch deine Zeit verschwendet und ein blogpost drüber geschrieben und höchst wahrscheinlich kein Geld dafür bekommen. Meiner Meinung verschwendest du deine ganze Energie dafür und bringen tut es eh nix jeder bloggt auf seine eigene art und weise und ich glaube nur weil du dich drüber aufregst wird keiner sein hobby aufgeben nur um es dir recht zu machen. Mein Fazit mal nur sein ding durchziehen und nicht immer auf andere mit dem finger zeigen weil das machst du scheinbar sehr gerne.

    • Franziska Elea sagt:

      Siehe meine letzte Antwort auf „Vici“, das gilt auch für dich 😉 Und nein, ich habe natürlich kein Geld dafür bekommen, ich habe ja aber auch keine Werbung gemacht? Weißt du überhaupt, worum es hier geht? Ich blogge, weil ich meine Meinung zu einem Thema preisgeben will und nicht, weil ich dafür bezahlt werde. Da fehlen mir jetzt echt die Worte -.- Informiert euch doch bitte, bevor ihr einen unqualifizierten Kommentar abgebt, das ist wirklich destruktiv!

    • Franziska Elea sagt:

      Und hey, hör bitte auf damit, dir unterschiedliche Namen zu geben und die ganze Zeit unsinnige Kommentare zu hinterlassen. Ich dachte du hättest das, was ich dir letztens bei Facebook gesagt habe, verstanden?

  13. Marie sagt:

    Das ist ja wirklich ein momentan immer wieder thematisiertes Thema – und das ist gut so!
    Endlich spricht man offen darüber und man fühlt sich nicht „allein“.
    Ist nur schwierig, weil man schwer eine Berechnungsgrundlage findet, welcher Preis nun warum gerechtfertigt ist…

  14. Jessica sagt:

    Servus 🙂 ich bin nur stiller Mitleserin von Münchner Blogs aber weiß genau wen du meinst und hab mir das auch schon so oft gedacht wie unprofessionell L. auftritt… und wer alles eine Kooperation bei dem abstaubt. Aber hey, wenn jemand bei Groupon schon Gutscheine verkaufen muss der muss echt verzweifelt mit seinem eigentlichen high class business sein! Jedenfalls hat er ja jetzt seinen Blogpost bekommen und ich danke dir – mein Balayage werd ich definitiv wo anders machen lassen ?

  15. Anna sagt:

    Hallo Franzi,

    Wenn ich solche Texte lese, wünsche ich mir manchmal, dass Blogger nicht nur mit ihrem Business Geld verdienen, sondern auch mal das wirtschaftliche Denken einer Selbstständigkeit übernehmen.

    Es ist doch völlig offensichtlich, dass hier kein normaler Hobby-Blogger dein Geschäft kaputt macht. Genauso wenig wie eine kleine Zeitung mit wenig Lesern einer großen Zeitung mit mehr Reichweite den Preis ruiniert. Und auch ein Discounter nimmt weniger Geld für seine Produkte, als ein Edeka. So funktioniert Wirtschaft eben und Konkurrenz gehört eben dazu! Und nur weil jemand für die gleiche Leistung weniger Gegenleistung nimmt, heißt das nicht automatisch, dass es nicht sinnvoll ist.

    Dass Unternehmen sich manchmal verkalkulieren oder zu wenig recherchieren ist wohl auch logisch. Schließlich ist das Influencer-/Bloggermarketing für viele neu. Manche Unternehmen (wie zum Beispiel dein Friseur (?)) haben sich vielleicht noch nicht einmal aktiv damit auseinander gesetzt. Ja und? Da ja die Form von Marketing jetzt ja „der neue Scheiß“ und angeblich so überlebenswichtig für Unternehmen ist, können wir ja alle davon ausgehen, dass sich das „Problem“ von selber klären wird.

    Du bist leider nicht die erste die sich darüber beschwert und ich finde es schade, dass ihr nicht nach vorne blickt, vielleicht euch mal in der Kalt-Akquise schulen lasst und eure hervorragenden Argumente mutig vor euren Kunden verkauft.
    Und dass man erstmal ein paar vielleicht auch nicht ganz so nette Absagen bekommt gehört wohl zur Akquise genauso dazu.

    Lass dich nicht unterkriegen, du bist super und du bist das Geld wert!

    Viel Erfolg und wundermenschlichste Grüße,

    Anna

    • Franziska Elea sagt:

      Liebe Anna,

      Danke für deinen ausführlichen Kommentar, ich weiß nur wirklich nicht, wie du darauf kommst, dass ich nicht wirtschaftlich denken kann? Wie könnte ich von dem Ganzen hier leben, wenn ich das nicht täte? Das ist echt ein bisschen beleidigend :/
      Wenn eine Firma sich entschließt, für Influencer Marketing Geld in die Hand zu nehmen, dann kann ich ja wohl davon ausgehen, dass diese Leute sich vorher damit auseinandersetzen?? DAS wäre unwirtschaftlich und naiv, aber doch nicht unsere Vorgehensweise.

      Der Unterschied zwischen einem kleinen Magazin und einem großen ist doch etwas ganz anderes, da richtet sich der Preis doch nicht nach der Reichweite?? Wenn aber ein Hobby-Blogger mit EBENFALLS 100k Abonnenten kein Geld für seine Arbeit verlangt, schädigt das unseren Markt sehr wohl und sicherlich auch dauerhaft? Wie sollte es deiner Theorie nach denn sonst sein? Ich rede hier doch nicht von Mädchen mit 5 000 Abonnenten und es macht ja nicht nur einer, sondern ungefähr 60% aller Blogger, weil es immer mehr davon gibt, die das freizeitmäßig aber mit großem Erfolg betreiben. Das ist ein Problem, das so zuvor noch nicht dagewesen ist. Man kann es höchstens damit vergleichen, dass Start Ups oft nicht die Kapazitäten haben, ihre Produkte günstiger anzubieten. Dann kommt ein großer Konzern, kopiert das Produkt und verscherbelt es für die Hälfte. Was passiert? Das Start Up geht unter! Leider kann man dagegen nichts tun, da die Großen auch nur wirtschaftlich denken, aber gegen doofe Hobby Blogger lässt sich allemal was tun! Nämlich solche Beiträge hier schreiben und hoffen, dass sie es endlich mal checken 😀

      Liebste Grüße zurück :))

      • Anna sagt:

        Hallo,

        es sollte wirklich nicht beleidigend sein. Sollte das so rüber gekommen sein, war das keine Absicht.

        Vielen Dank für die Antwort. Ich denke ich kann deinen Gedankengang so wie du es jetzt schreibst nachvollziehen. Ich hätte mir trotzdem gewünscht, dass du das Wort „Hobbyblogger“ in deinem Blogbeitrag besser differenziert hättest. So kam es für recht pauschalisierend rüber und machte keinen Sinn.

        Ich denke du hast ja schon so viele gute Argumente gesammelt, dass ich mir keine Sorgen mache, dass du sie vor deinen Kunden gut einzusetzen weißt. Und die professionellen Unternehmen werden deinen Standpunkt denke ich gut verstehen. Wenn mir ein Bäcker immer die Brötchen schenkt, würde ich ja schließlich auch an der Qualität zweifeln ?

        Viel Erfolg!

        Anna

      • Jörg sagt:

        Aber genau das ist doch das Problem, mit dem ich mich hier täglich konfrontiert sehe. Die „kleinen“ Unternehmen, die keine eigene Marketing-Abteilung, geschweige denn Online-Marketing-Spezialisten haben, gehen zu einer Agentur ohne eigentliches Ziel. Ich betreue diverse Kunden aus den unterschiedlichsten Branchen. Bei allen ist das Ziel, welches sie vorgeben: „mehr Nutzer, mehr Conversions, mehr Umsatz“. Wie das erreicht wird, ist egal. Wir erarbeiten dann ein umfangreiches Konzept, wo wir u. a. auch immer zwei bis drei thematisch passende Blogs vorstellen, mit denen man – zumindest theoretisch – kooperieren kann. „Toll, wunderbar, klasse, so machen wir das“.

        Die gehen dann aus den Kickoff-Meetings raus und haben noch genau einen Satz im Kopf: „Mehr Nutzer, mehr Conversions, mehr Umsatz“. Alles andere wird verdrängt. „Der Kunde muss mitarbeiten, wir beraten ihn nur?“ Will niemand wissen. „Kooperationen kosten extra und sind nicht in der Beratungsleistung inklusive?“ Will niemand wissen. „Followlinks und nicht gekennzeichnete Werbung sind illegal?“ Will niemand wissen. Irgendwann kommt dann: „Ich bezahle X-tausend Euro jeden Monat, warum muss ich jetzt nochmal Betrag X an Blogger Y bezahlen?“ und „Unser Umsatz ist nicht gestiegen, wir sind unzufrieden“ und das obwohl das Wort „Beratung“ doch eindeutig ist, oder? Machen bzw. bezahlen muss man es nämlich selber.

        Lange Rede, kurzer Sinn: Jeder will profitieren, aber keiner will etwas dafür tun. Dann hören sie irgendwo, dass es kleine Blogger gibt, die ihre Follow-Links kostenlos verkaufen und ein halbes Jahr später werden sie von Google und/oder einem netten Abmahnanwalt abgestraft. Von daher Franzi, muss ich dir in einem Punkt widersprechen: „Wenn eine Firma sich entschließt, für Influencer Marketing Geld in die Hand zu nehmen, dann kann ich ja wohl davon ausgehen, dass diese Leute sich vorher damit auseinandersetzen??“ Nein, tun sie nicht. Die Großen ja oder zumindest zum Teil und von denen auch nur die entsprechende Abteilung. Die Vorgesetzten sind da dann auch schon wieder skeptisch. „X Euro dafür, dass dieses blonde Mädel ein Bild von unserer Handtasche macht?“

        Wenn hier noch weiteres Interesse an Stories besteht, kann ich da gerne mal näher drauf eingehen (Gastbeitrag mit Follow-Link? 😀 haha). Nein, Spaß beiseite, aber ich hätte genügend Stoff zum Erzählen. Natürlich immer anonym und seriös. Auf deine Frage zu deiner Antwort auf meinen ersten Kommentar: Ich werde meine Firma hier nicht öffentlich posten.

        Aber allein diese Diskussion zeigt, wie unaufgeklärt die Welt noch über dieses Thema ist. Interessant auf jeden Fall! Bin gespannt, wie’s weitergeht und wie gesagt, immer bereit für einen fachlichen Austausch 🙂

  16. Carolin sagt:

    Ich kann die da sooo zustimmen! Ich finde es wirklich schade und manchmal etwas dreist, wie einige Firmen ihre Anfragen formulieren.
    Ganz nach dem Motto: Wir schicken dir ein Duschgel, T-Shirt oder ähnliches und dafür musst du „nur“ ein Instagram Bild posten und einen Blogpost dazu schreiben.
    Das da eine Menge Arbeit und Zeit dahinter steckt, ist dabei egal. Außerdem geht es ja nicht nur um den Zeitaufwand für den Beitrag, sondern auch um die Zeit und Ausdauer die man braucht um sich eine Reichweite aufzubauen.
    Ich finde es schade, dass das von Firmen immer noch nicht richtig wertgeschätzt wird. Man bekommt dann solche Sätze zu hören wie: „Wir sind erst ab 100k eine kleine Summe für einen kleinen Betrag extra zu bezahlen, vorher sind lediglich Produktvergütungen vorgesehen“. Darüber könnte man sich echt oft aufregen 😀

    Liebe Grüße

    http://nilooorac.com/

  17. Andy sagt:

    Hallo Franzi,

    ich verstehe deine Intention.
    Firmen schauen einfach auf’s Geld und wollen für ein Essen einen ganzen Blogpost über ein Restaurant oder oder oder…
    Zich Anforderungen! Wieviel arbeitet dahinter steckt ist den meisten ja nicht klar.
    Ich gebe dir absolut recht und hoffe auch, dass bald eine Veränderung eintritt.
    Von einem T-Shirt kann keiner leben.

    Liebe Grüße,

    Andy
    http://www.keysofandy.com

  18. Jay sagt:

    Du sprichst mir aus der Seele! Klar habe ich sicher nicht das recht groß mit zu reden, schließlich liegt meine Reichweite gerade mal bei 23k, aber selbst mir geht die ganze Entwicklung mega auf den Sack!! Ich nehme mittlerweile auch keine Kooperationen mehr an, weil ich es leid bin, alles „umsonst“ zu machen! Schließlich steckt extrem viel Zeit und Arbeit hinter den Bildern und ich habe noch einen Vollzeitjob, sodass mir meine Freizeit mittlerweile auch zu schade ist, mich noch unter Druck setzen zu lassen und dafür „nix“ (außer das Produkt) zu bekommen! Außerdem gibt es mittlerweile „Blogger“ die JEDEN Scheiß annehmen, hauptsache ich kann zeigen, was ich alles hab und bekomme! Ob sie dahinter stehen oder nicht ! Hauptsache ich bekomme was umsonst! Peinlich!!

  19. Margaretha sagt:

    Das sehe ich anders als du.

    Konkurrenz belebt das Geschäft. Entweder du kannst mit Zahlen und Fakten überzeugend darlegen, warum DU besser bist, warum es sich lohnt DIR mehr zu zahlen, usw. oder du kannst es eben nicht.

    Das ist in jeder Branche das gleiche. Es gibt billige Anbieter und teurere. Und der teurere muss mir grundsätzlich erst mal erklären, warum er sein Geld wert ist.

  20. Tori sagt:

    Liebe Franziska,
    mit diesem Beitrag hast du dir wirklich deinen Frust von der Seele geschrieben!
    Ich verstehe deinen Unmut und finde Arroganz von Unternehmerseite gegenüber Bloggern absolut unverschämt und respektlos.
    Die Hauptproblematik, meiner Ansicht nach, ist die Tatsache das für viele der enorme Aufwand, das Herzblut und die Leidenschaft, die hinter einem Blog steckt nicht bewusst ist.
    Allerdings finde ich nicht, dass es Hobby Instagramer sind, die das Geschäft zerstören.
    Ich blogge und bin natürlich auf Instagram aktiv, es ist ein Hobby für mich und ich habe Kooperation mit hochwertigen Produkten ohne Bezahlung angenommen.
    Kann dir aber versichern, dass ich nicht naiv oder sonsiges bin. Ich arbeite immerhin hauptberuflich in der Modebranche und ich kann dir versichern: Unternehmen kennen den Unterschied zwischen eher kleineren Bloggern, für die es ein Hobby ist und großen, wirklich erfolgreichen Bloggern.

    Liebe Grüße,
    Tori | https://abouttori.com/

  21. Mili sagt:

    Ich verstehe total was du meinst! Mittlerweile bloggen viele Mädels ja auf Instagram.. ich denke nicht das man das mit richtigen (no offensive) vergleichen kann! In einem Blog steckt echt harte Arbeit! Alleine die Bilder zu machen dauert meist 1-2 Stunden. Dann den Post zu schreiben, editieren usw. Manchmal sitze ich einen ganzen Abend dran. Da steckt Leidenschaft dahinter. Ich vermisse auch die Zeiten als Instagram eine handyapp war auf denen wir unsere spontanen Bilder vom Handy gepostet haben. Mittlerweile Posten viele Blogger nur professionelle Bilder. (Again no offensive)
    Aber toller Outfit! Und toller Beitrag!

    Liebe grüsse

    Mili von beautyinacase.blogspot.de

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