Alleine unter 1,5 Mio

Ich weiß nicht, was es ist, aber irgendwas in mir drängt mich dazu, die Stadt zu verlassen. Als ich vor 4 1/2 Jahren meine Sachen packte und beschloss, nach München zu ziehen, war ich mir sicher, dass ich den Rest meines Lebens hier verbringen würde. Aus meinem Dorf heraus konnte ich mir gar nichts Größeres vorstellen, eine Stadt mit so vielen Einwohnern war für mich das Non-Plus-Ultra und eine Wende um 180 Grad. Es war eine gute Entscheidung, vielleicht die beste, die ich bisher getroffen habe.

Dennoch wuchs schon vor fast 2 Jahren mein Wunsch nach etwas Größerem. Als ich Wohnungsbesichtigungen in Berlin ausgemacht hatte, lernte ich – wie es das Schicksal so will – plötzlich Max kennen. All die Jahre in denen ich wirklich komplett auf mich alleine gestellt war, habe ich mir nie etwas mehr gewünscht, als einen Partner an meiner Seite.
Jemanden, mit dem ich nicht mehr so einsam bin. Ich bin froh, dass es so kam, denn dadurch hatte ich nochmal die Möglichkeit, meine Wahl zu überdenken und mir wurde langsam aber sicher bewusst, dass ich eigentlich viel weiter weg möchte. Deutschland ist ein gutes Land und ich schätze die Vorteile wie Sicherheit, Sauberkeit, Pünktlichkeit, etc. hier sehr, jedoch fühle ich mich einfach nicht mehr zu Hause (habe ich das jemals?…).
Es scheint, als würde mich keiner da draußen verstehen, als würden sie alle in einer anderen Welt leben, andere Nachrichten hören, andere Bekanntschaften machen und andere Sehnsüchte hegen.

Jeder, der behauptet, die Mentalität der Menschen sei nicht ortsgebunden, macht sich etwas vor. In München sind die Leute anders als in Kaiserslautern und die Berliner sind anders als die Hamburger. Das spüre ich bereits, wenn ich den Flughafen oder den Bahnhof einer neuen Stadt betrete.
Klar, wir sind alle Menschen und im Kern natürlich alle gleich!! Dennoch gibt es Weltanschauungen, politische Umstände, persönliche Präferenzen und vor allem Charaktereigenschaften, die stark lokal gebündelt sind.
Wir können nur das beurteilen, was wir auch tatsächlich erlebt haben und wer nur Deutschland kennt, ist sicher überzeugt davon, dass es überall auf der Welt so zugeht wie hier. Nicht genauso, aber im Grunde!
Nun habe ich die Erfahrung gemacht, dass dem nicht so ist. Ich weiß, dass ich wo anders besser aufgehoben wäre, vielleicht irgendwo, wo junge Unternehmer nicht so belastet sind und der Lifestyle mehr an Freelancer angepasst ist. Wo ich nicht schief angeschaut werde, wenn ich sage, dass ich als Bloggerin mein Geld verdiene, wo es vielleicht nicht so sauber und auch nicht so sicher ist, wo keine prunkvollen Altbauten mein Wohnviertel zieren und wo die Menschen nicht so viel Wert auf Sicherheit legen.

Sicherheit ist großartig. Sie ist toll. Ich dachte immer, ich brauche das und mit den Jahren hier habe ich gemerkt, wie sehr sie gleichzeitig das Leben aus mir heraussaugt. Der Preis, den wir für diese Sicherheit zahlen, ist unglaublich hoch. So hoch, dass es mich verrückt macht, dass ich einfach nur ausbrechen, die Leute wachrütteln und losschreien will. Ich möchte mehr Risiken, mehr Spannung, mehr Verrücktheit, mehr Sonne, mehr Ungewissheit, mehr Dreck und mehr Offenheit. Ich möchte öfter beleidigt werden, mehr Wahrheiten hören, mehr Farben sehen und öfter nervöses Herzklopfen auf meinem Heimweg bekommen.

„Ja dann geh doch!!“ – höre ich die Hater und vor allem die Alteingesessenen schon rufen 😀 Nun, das ist nich ganz so leicht, vor allem, da mein Freund hier geboren ist. Ich bezweifle, dass er jemals darüber nachgedacht hat, München irgendwann einmal zu verlassen, bevor er mich kennenlernte. Eine Trennung ist für mich keine Option.
Das heißt, ich muss zuerst so viel Geld verdienen, dass wir beide gut davon leben können – ich würde mir wünschen, dass er bei mir einsteigt, vor allem, da ich das schon jetzt fast nicht mehr alles alleine managen kann. Um sicher zu sein, dass ich nicht nach 3 Monaten wieder zurück muss, sollte ich mal mindestens ein halbes Jahr so gut verdient haben, dann kann ich erst anfangen, mit Max überhaupt ernsthaft darüber zu sprechen. Ich hoffe einfach, dass er sieht, wie sehr ich das brauche und dass er es mir zuliebe schlussendlich tun wird. So wie ich ihm zuliebe schlussendlich noch hier bin.

Wo lebt ihr eigentlich? Habt ihr auch schon einen großen Umzug hinter euch oder seid ihr noch in eurem Heimatort??

 

Rock, Pullover, Tasche: Topshop
Schuhe: Dr. Martens

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21 Discussion to this post

  1. Arunika sagt:

    Ich bin nach der Schule von einer Kleinstadt in Baden-Württemberg nach Dresden und nach dem Studium dort nach Berlin. Habe es nie bereut, ich brauche die Großstadt. Ein anderes Land kann ich mir momenan nicht vorstellen, zumindest nicht auf dauer. Wo würdest du am liebsten hinziehen? 🙂

    Arunika von quarterlife.blog

  2. Verena sagt:

    Ich bin vor ein paar Wochen auf deinen Blog gestoßen und liebe deine ehrlichen und erfrischenden Texte! Vor allem in diesem Post habe ich mich sehr wieder gefunden. Ich habe nach dem Abi einen super sicheren Job gewählt, der aber leider ultra langweilig ist und so gar nicht meinen Interessen und Fähigkeiten entspricht. Jetzt stehe ich vor der Entscheidung alles hinzuschmeißen und bei 0 anzufangen. Je länger es dauert um so lauter schreit mein Innerstes, dass ich endlich ins Kalte Wasser springen will. Aber wie bei dir auch hängt da eben so einiges mehr dran und so eine Entscheidung trifft man nicht leichtfertig. Der einzige Weg ist glaube ich, diese „krasse“ Veränderung gut vorzubereiten.

    Das Leben ist zu kurz um sich im Keller einzusperren und es sich in der eigenen Komfortzone gemütlich zu machen. Ich wünsche dir von Herzen, dass dein Traum ganz bald in Erfüllung geht! 🙂

    xx
    Verena

    http://www.my-philocaly.com

    • Franziska Elea sagt:

      Wow, ich kann dich soooooo gut verstehen!!! Mir ging es echt genau so, nur habe ich schnell gemerkt, dass es mich einfach nicht glücklich macht. Ich wusste nicht, dass es Erfüllung im Job wirklich gibt, dass mich das wirklich so happy machen kann!! Ehrlich gesagt wüsste ich aber auch nicht, wie mein Leben jetzt aussehen würde, wenn das mit dem Bloggen nicht so gelaufen wäre. Man sollte sich schon gut vorbereiten, aber ich kann es jedem nur ans Herz legen: Suche nach dem, wofür du brennst und tu ALLES dafür! Dann wirst du es auch schaffen :)!! You go girl <333

  3. Nicola sagt:

    Mir ging bzw. geht es absolut genauso wie dir. Auch ich habe immer davon geträumt einmal ins Ausland zu ziehen, nachdem ich dann mein Zahnmedizinstudium abgeschlossen hatte und wie einem alle immer sagen, es ja damit so einfach wäre einen Job zu finden, zog ich für ein paar Monate nach Norwegen zu meiner Familie dort, welche sogar viel größer ist, als meine Familie in Deutschland… ( vielleicht kommt es auch daher, da für mich beides meine Heimat ist und dass ich in Deutschland blieb, anstatt mit meinem Vater zurück zu gehen…) Leider, so gerne wie ich dort auch hinwollte, suchten diese nach keinen unerfahrenen Zahnärzten.
    Doch ich wollte so unbedingt raus, dass ich nach Jobs im Ausland suchte. Nun bin ich in der Schweiz…. Ja, so viel anders als in Deutschland ist es hier auch nicht, nur die Natur, die ist natürlich wunder wunderschön hier, doch mir fehlen meine Freunde und meine kleine Familie so sehr, dass ich doch wieder am überlegen bin zurück zu gehen. Ich weiß nicht, ob ich Norwegen noch einmal eine Chance geben soll. Vielleicht nur als Bloggerin…. aber leider schaffe ich noch nicht wirklich meine Wohnung davon zu bezahlen und davon träume ich jetzt erstmal…

    Ganz liebe Grüße und ich drücke dir fest die Daumen, dass du alles erreichst was du dir wünschst!

    Nicki

    • Franziska Elea sagt:

      Oh Mann, das klingt, als hättest du deinen Platz noch nicht so richtig gefunden. Aber du bist jung und ich finde, das musst du auch noch gar nicht. Vielleicht merkst du erst, wo es dich hinzieht, wenn du mal ein paar Jahre hier und ein paar Jahre dort warst? 🙂 Ich denke, dass man wirklich überall Freunde finden kann, wenn man das wirklich will und wenn man offen dafür ist. Ehrlich gesagt treffe ich in fast jeder Stadt, in der ich bin Menschen, mit denen ich in Kontakt bleibe und mit denen ich mir eine Freundschaft vorstellen könnte. Aber nicht alle Menschen sind so und wenn es dich zurück zu deinen Wurzeln zieht, dann ist es doch auch okay, oder? 🙂
      Wünsche dir nur das Beste <3

  4. Janina sagt:

    Hallo Franziska! 🙂 mal wieder ein schöner Post, dein Outfit sieht toll aus und du siehst einfach nur top aus! <3 Ich komme aus Hannover, bin hier geboren und aufgewachsen. Ich wollte nach dem Abi auch einfach nur raus. Ich habe in England, Holland und Chile gelebt. Irgendwann ging es wieder zurück nach Hause, vorrüber gehend. Ich wollte mir eigentlich einen Job in einer coolen Stadt wie München oder Berlin ;)) suchen. Dann hab ich aber hier meinen Freund kennen gelernt und ich wäre in der coolsten Stadt nicht so glücklich wie mit ihm in einer (nicht so hippen) Stadt wie Hannover. Glück finden wir in uns, nicht in einer Stadt. Aber manchmal denke ich auch, dass das Leben z.B. in Berlin viel cooler wäre 🙂
    Hab ein schönes Wochenende!
    Ganz liebe Grüße aus Hannover,
    Janina
    http://www.janinaloves.com/

    • Franziska Elea sagt:

      Aaaaw same here! 😀 Richtig cool, dass du auch mal in anderen Ländern gelebt hast, darum beneide ich dich! Verstehe das total und Hannover ist sicher auch ein Ort, an dem es sich aushalten lässt 😉 Wenn das Umfeld stimmt, kannst du wahrscheinlich fast überall glücklich werden und das muss, so denke ich, jeder für sich selbst herausfinden. Vielleicht lande ich mit 40 dann ja doch wieder in D, who knows 😉 <3

  5. Ich finde, man sollte grundsätzlich immer versuchen alles möglich zu machen was geht. Nichts ist schlimmer, später mal im hohen Alter zu sagen: hätte ich mal dies und jenes gemacht. Dann ist es nämlich zu spät. Selbst wenn man auf die Nase fällt. Na und ? Einfach weitermachen ! Du gehst deinen Weg 👍🏻 Ich hab auch spät mit den Bloggen angefangen, aber das ist total egal, solange man etwas macht was man liebt 💖

    • Franziska Elea sagt:

      Wirklich, das ist meine größte Angst!!! Weil ich jetzt schon total bereue, dass ich nach dem Abi nicht im Ausland war 😀 Ich bin 24 und denke jetzt schon „oh Gott ich hab mein halbes Leben verpennt“!! Dieser Gedanke macht mich so wahnsinnig, dass ich echt manchmal am Rande der Verzweiflung bin… Nicht jeder Mensch braucht das, aber ich bin nun mal so und habe gelernt, dass ich meinen Gefühlen in solchen Dingen auch mal nachgeben sollte.. Mal schauen, wo ich lande 😉 :***

      • The stylish duck sagt:

        Ich denke, mit 24 brauchst du dich noch nicht verrückt machen. Wenn du mal 80 bist und dann alles bereust, was du nicht gemacht hast, okay. Aber daran kann man ja jetzt arbeiten 🙂 Wie gesagt, du machst schon deinen Weg.

  6. Saskia sagt:

    Hallo liebe Franziska!
    Und danke für deine ehrlichen Worte zu deinen aktuellen Gedanken. Obwohl es mir persönlich ganz anders gehe und ich vieles hier sehr schätze, kann ich dich doch sehr gut verstehen. Dass du dir Freiheit und Veränderung wünscht. Gleichzeitig finde iches toll, dass du das ganze ernsthaft durchdenkst und nicht überstürzt handelst. Und ich bin mir sicher, du wirst dein Ziel verwirklichen! Vielleicht bist du ja auch erstmal nur für ein paar Jahre unterwegs und kommst doch wieder zurück. Vielleicht ist es auch für immer. WEr weiß das schon, man muss es einfach versuchen 🙂 Bleib mutig und erfülle dir deine Träume!! 🙂

    Ich wünsche Dir einen wunderbaren Samstag und ein gemütliches Wochenenende!
    Liebste Grüße an Dich! ♥ Saskia von http://www.demwindentgegen.de

    • Franziska Elea sagt:

      Eben, ich möchte mir das offen lassen, weiß aber auch, dass ich in mir selbst keine Ruhe finden kann, wenn ich diese Erfahrungen nicht gemacht habe. Das ist einfach Teil meiner Persönlichkeit. Vielen Dank, dass du mich darin bestärkst, es ist toll, hier auf so viel Verständnis zu stoßen :***

  7. Mona sagt:

    Ich würde sagen, ich habe momentan gesundes Mittelmaß. Ich liebe meine hübsche Kleinstadt Wohnung überm Wasser und am Altstadt-Rand wo alles zu Fuß erreichbar ist und ich liebe meinen Job von dem ich zwar nicht reich werde, aber ich mache ihn gern.
    Das Fernweh ist aber auch seit Jahren bei mir ein Dauerzustand weshalb ich momentan endgültig Pläne im Hinterkopf habe wie ich möglichst günstig möglichst viel reisen kann. Eine Idee ist, an meinen freien Tagen Städtetrips zu machen erstmal ohne Übernachtung und immer größere Kreise zu ziehen.
    Bei deinem Artikel musste ich gerade wieder an etwas in einem anderen Post vor ein paar Tagen denken.
    Etwas das mir immer wieder auffällt wenn ich mir zum Beispiel deutsche Youtuber anschaue oder wie schwer ich es finde deutsche Blogs zu finden, die keinen Stock im Hintern haben und stiltechnisch eher auf dem englischsprachigen Stand der Welt sind: Deutschland ist tatsächlich im Vergleich sehr rückständig was die digitale Welt und auch die damit verbundenen neu entstandenen Berufe angeht.

    • Franziska Elea sagt:

      Ja, die Deutschen sind sehr – sagen wir mal konservativ. Wir merken das gar nicht, weil weit und breit alle so sind und ohne es zu merken, gehen wir davon aus, der Mittelpunkt der Welt zu sein. Von diesem Gedanken habe ich mich vor ein paar Jahren losgelöst und seitdem will ich einfach nur weg und sehen, wie es sich wo anders lebt. Wie gesagt, Deutschland hat auch sehr viele Vorteile und wir können uns glücklich schätzen, hier geboren zu sein. Dennoch schaffen es 95% der Menschen hier irgendwie nicht, über den Tellerrand zu schauen, sie wollen es auch gar nicht!! Das macht mich traurig und ich fühle mich in dieser Gesellschaft deshalb nicht mehr wohl. Man wird hier für verrückt gehalten, wenn man anders ist und tia, das bin ich nun mal. Ich kann und will es nicht ändern, deshalb bleibt wohl erst mal nur auswandern 😀 Danke für diesen inspirierenden Kommentar 🙂

  8. Antonia sagt:

    Liebe Franziska,
    dein Post spricht mir aus der Seele. So sehr, dass mir die Tränen in den Augen stehen. Ich selbst lebe in einem Städchen (um die 13.000 Einwohner) und fühle mich nicht zu hause. Nie. Klar es ist schön die Umgebung zu kennen, aber ich habe eine Sehensucht in mir die mich wegtreibt. Ich glaube da ähneln wir uns ein wenig.
    Ich bin öfter mal in München (hab einen Bruder dort) und fühle mich dort wesentlich mehr zu hause als in meiner Heimatstadt. Trotzdem ist München irgendwie „klein“. Ja dort leben viele Menschen und die Stadt ist groß, allerdings habe ich das Gefühl die Menschen dort denken irgendwie „kleinstaatlich“. Meiner Meinung nach sind viele Menschen dort doch nicht so offen. Die Stadt engt trotz allem irgendwie ein. Soweit zu meinen persönlichen Erlebnissen.
    Ich wünsche dir, dass du eine Stadt findest in welcher du dich zu hause und angekommen fühlst. Dass du das Geld dafür zusammen bekommst, aber vor allem, das Max dich begleitet. Es wäre schön, wenn du dir das erfüllen kannst.
    Viel Erfolg!

    Liebe Grüße
    Antonia <3

  9. Thomas sagt:

    Hallo Franziska!

    Schoener Text, den du hier verfasst hast. Spricht mir teilweise voll und ganz aus der Seele.
    Ich pendle mittlerweile nun seit August 2014 regelmaessig zwischen den USA und Deutschland. Meist bin ich beruflich irgendwo zwischen New York – Frankfurt als selbststaendiger Fotograf unterwegs. Ich muss dir sagen, als jemand der urspruenglich aus einer (Kleinst)stadt in Bayern kommt, passt man sich erschreckend schnell an andere Lebensumstaende, z.B. in Form eines Umziehens an.

    Ich konnte sehr schnell feststellen, dass man als „Reisender“ toleranter gegenueber seinem Umfeld wird. Dinge wie „Schubladendenken“ verschwinden fast komplett aus meinem Urteilsvermoegen.

    Ich kann dir nur als persoenlicher Tipp mitgeben: Schau dich, mal bis du 30 wirst, viel in der Welt um. Es muss nicht immer direkt ein kompletter Wohnungswechsel in eine groessere Stadt sein.

    Ich denke deine Berufung als Bloggerin/Influencerin sollte dir dabei sehr hilfreich sein. Mach was aus dir!

    Schoene Gruesse aus dem leider doch verregneten Williamsburg/Brooklyn 🙂 New York heisst nicht immer nur Sonnenschein !

    keep up the great work …

  10. Carolin sagt:

    Hi Franzi 🙂
    Wie du ja weißt komme ich auch aus deiner Heimat, aber ich habe es jetzt endlich endgültig geschafft aus Waldfischbach wegzuziehen 😀 Eigentlich war für mich auch eine Großstadt geplant, am liebsten Köln oder Hamburg. Aber genau wie bei dir wollte ich eben nicht alleine neu anfangen, sondern mit meinem Freund zusammen. Schließlich hat es mich, bzw. uns nun nach Jena verschlagen (erstmal nur für 2 Jahre für den Master). Das ist zwar keine Großstadt, aber immerhin ist es hier sehr jung, studentisch und die Mentalität dadurch auch offener – also schon einmal um Längen besser als in der Ecke Pirmasens 😀
    Ich verstehe deinen Wunsch noch weiter wegzugehen aber total! Ich kann mir sehr gut vorstellen zumindest für ein paar Jahre im Ausland und auch gerne auf einem anderen Kontinent zu leben. Ein bisschen Abenteuer muss einfach sein!

    Liebe Grüße,
    Carolin

  11. Sassi sagt:

    Genau wie du lebe ich in München, allerdings bin ich wie Max hier geboren und so habe ich noch nie darüber nachgedacht weg zuziehen. Ich bin die Menschen und ihre Art hier eben einfach gewohnt, denn du hast recht: Egal wo man hin geht, die Menschen sind anders. Jeder Ort hat eine eigene Mentalität und wenn es nur minimale Unterschiede sind.
    Ich drücke die ganz fest die Daumen, dass du weiter wächst und Max auch mit einsteigt 😉
    Hab einen wundervollen Sonntag< 3
    Liebste Grüße,
    Sassi

  12. Anna sagt:

    Ich bin momentan durchs Studium, dass ich unbedingt fertig machen möchte leider noch an eine Kleinstadt gebunden, danach soll es aber auch für mich hoffentlich größer werden. Deine Entscheidung finde ich sehr mutig und ich drücke dir die Daumen dass Max da mitzieht. xxx

  13. Hallo liebe Franziska!

    Verstehe total gut was du meinst (:
    Ich selbst bin noch nie umgezogen und fühle mich auch sehr wohl in meinem Heimatort, doch immer wieder packt mich das Fernweh und ich bin froh wieder auf Reisen zu gehen. Ich kann sehr gut verstehen, dass du lieber wo anders wohnen möchtest, vorallem wo es mehr Sonne und mehr Lebensfreude gibt und wünsche dir von Herzen, dass es für dich eines Tages machbar ist deinen Wunsch zu erfüllen gemeinsam mit Max und dass ihr beide damit glücklich seid.

    Liebe Grüße,
    Nina

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