Wie ich lernte, mich selbst zu lieben

Vor ein paar Tagen hat mir eine alte Freundin ein Bild von einer „großen Influencerin“ (ca. 4 Mio auf Insta) VOR ihrer Karriere geschickt, mit der Bemerkung, dass sie auf die krasse Verwandlung dieses Mädchens überhaupt nicht klarkommt. Das ist verständlich, denn vor ein paar Jahren war die besagte Bloggerin, nennen wir sie mal N., alles andere als eine Inspiration – sie war einfach nicht besonders hübsch, höchstens durchschnittlich.
Im Laufe der Zeit habe ich beobachtet, dass die Gesellschaft sich besonders gerne auf die vermeintlichen „Fehler“ von Prominenten stürzt, wenn diese aufgedeckt werden. So als wäre es beruhigend zu wissen, dass die „Promis“ auch nur Menschen  sind und dass sie ja eigentlich , so wie die Natur sie schuf, auch nicht besonders aus der Masse herausstechen. Dann fühlen wir uns gleich ein bisschen besser und reden uns ein, dass wir mit 1-2 Schönheits OPs und genug Geld auch so toll aussehen könnten.
Das ist total verständlich und ja, ich freue mich auch ein bisschen, wenn ich Kylie Jenners vorher/nacher Vergleichsbilder ansehe, das ist denke ich ganz normal!

Dennoch musste ich mich letzte Woche selbst einmal mit der Wahrheit konfrontieren und mir eingestehen, dass solche Vergleichsfotos im Endeffekt nur meinen Neid ein wenig lindern und mir deshalb Genugtuung verschaffen. Ich ertappe mich bei Gedanken wie „vielleicht sollte ich mir auch eine neue Nase machen lassen“ oder „die sind ja alle nur fake, da will ich doch gar nicht dazugehören“ – das ist dann quasi meine Rechtfertigung dafür dass Kylie Jenner prominent, reich und schön ist und ich nicht 😀

Ja, solche Leute wie N. haben sich unter’s Messer gelegt, werden professionell geschminkt und essen nichts für ihre Figur. Trotzdem haben sie es geschafft!
Es steht jedem frei, das zu tun und die Gesellschaft, das heißt WIR ALLE WOLLEN diese perfekten Gesichter und aufgespritzten Lippen sehen!! In erster Linie zählt, dass N. jetzt heiß aussieht und Erfolg hat! Natürlich weiß sie selbst, dass dabei künstlich nachgeholfen wurde, dass Neider sich hinter ihrem Rücken diese alten Fotos hin und herschicken und dass das irgendwann auch einmal negativ in der Presse auftauchen könnte.

Trotzdem bekommt sie täglich über 100.000 Likes auf ihre Instagram Bilder, führt ein Jetset Leben und verdient sich damit (ganz sicher!) ein goldenes Näschen – ob operiert oder nicht dürfte ihr in diesem Fall egal sein.
Wahrscheinlich war sie irgendwann an dem Punkt angekommen, an dem sie sich entscheiden musste: Entweder ich schummle jetzt ein bisschen – so wie es ALLE tun, von Kardashian bis Megan Fox – oder ich gehe ein Leben lang von 8 bis 5 ins Büro und kann mir mit etwas Glück 1x im Jahr einen größeren Urlaub leisten (Bali ist derzeit doch eigentlich für jeden drin 😉 ).
Wäre ich ein Moralapostel, würde ich jetzt sagen „Na dann bin ich lieber arm und gehe wie alle anderen einem normalen Job nach“… Seien wir mal ehrlich – nein. Einfach NEIN.

 

 

N. ist also sehr wahrscheinlich die Klügere von uns und es ist von 4 Millionen sicherlich 3,8 Millionen Menschen egal, dass sie für ihr Puppengesicht beim Beauty Doc war. Hauptsache, sie postet hübsche Bilder und sieht gut aus, denn DAS ist schließlich ihr JOB.

Aus diesem Grund habe ich aufgehört, vorher/nachher Bilder mit Schadenfreude zu betrachten und mich über Mädels zu ärgern, die dadurch ihren Erfolg pushen. Die Gesellschaft ist Schuld daran, nicht nur diejenigen, die in die Schönheitsklinik rennen.
Zuerst kommt die Bewunderung, dann der Neid und dann die verzweifelte Suche nach einer Erklärung dafür, warum WIR nicht so aussehen wie Adriana Lima, Gigi Hadid oder wen auch immer wir uns als Vorbild genommen haben.
Durch den Hype der „Curvy Models“ und dem Schrei nach „mehr Realität auf Instagram und in der Modewelt“ deutet sich bereits ein Wandel an. Jedoch handelt es sich hierbei um einen sozialen Prozess, der mehrere Milliarden Menschen einschließt und sowas dauert einfach! Dh. wir sind im Kopf eigentlich alle noch auf dem Stand „Magermodels und Stupsnasen“.

Zur Feier des Tages habe ich noch ein schönes „vorher“ Bild von mir mit circa 14 Jahren. Ja, es ist besonders unvorteilhaft und ganz so schlimm sah ich auch nicht aus, aber ich stehe dazu, dass ich mich verändert habe und bis stolz darauf!
Wie ihr sehen könnt, war ich nicht so schlank wie heute, hatte einen seltsamen Haarschnitt und schlicht und ergreifend keinen guten Modegeschmack. Das sah man mir auch deutlich an.

 

 

Durch Instagram und die Großstadt wuchs in mir der Wunsch, anders zu sein. Ich wollte mir endlich selbst gefallen und morgens mit einem Lächeln vor dem Spiegel stehen, anstatt Angst davor zu haben.
Ich begann etwas Sport zu machen, mich gesünder zu ernähren, habe mir Make Up Tutorials auf Youtube angeschaut und mir über eine lange Zeit hinweg sehr, sehr viel Mode auf Blogs und in Magazinen angeschaut (mehr Details dazu hier).

Ich WOLLTE es einfach. Unbedingt. Das war ein langer Weg und ich habe währenddessen mehr als einmal in die Tonne gegriffen und mich schrecklich blamiert. Da musste ich durch, aber heute fühle ich mich wohl und habe ich keine Angst mehr vor Kameras. Wenn früher jemand ein Bild von mir gemacht hat, war ich ganz aufgeregt, kurz bevor ich auf den Display gucken durfte, um das Ergebnis zu kontrollieren. Ich dache mir nach jedem Foto „oh Gott, bitte seh ich so nicht in echt aus.“ Heute denke ich mir „oh, könnte schlimmer sein“.

Das hat mir nochmal eine ordentliche Portion Selbstbewusstsein gegeben und sicher nichts mit Oberflächlichkeit zu tun!! Es ist sooooo wichtig, sich selbst zu lieben und da ich jetzt erst richtig glücklich sein kann, hat es sich für mich allemal gelohnt, mich mit solch „unwichtigen“ Dingen wie Mode, Schminke und Trends zu beschäftigen.
Ich habe mich NICHT unters Messer gelegt, aber ich muss ganz ehrlich sagen, dass ich mit dem Gedanken bereits gespielt habe. Wie würde mein Leben wohl aussehen, wenn aus 100k plötzlich 1 Mio Abonnenten werden würden, weil ich jetzt eine schönere Nase habe und mehr Menschen „gefalle“?
Es war ein Gedanke, das heißt natürlich nicht, dass ich das jetzt machen will. Ich möchte damit nur sagen, dass ich die anderen verstehe, die an diesem Punkt sind und sich FÜR einen Eingriff entscheiden.

Ich finde das NICHT gut, aber ich kann es Leuten wie N. auch nicht verübeln. Wenn ich es jemandem übel nehme, dann der Gesellschaft und der Medienwelt, die uns dieses Ideal aufzwingt. Ich als einzelne Person bin nur ein winziger Teil davon und kann die Welt alleine nun mal nicht verändern – auch nicht mit 100k Followern. Alles, was ich tun kann, ist ein Zeichen setzen und das versuche ich mit solch ehrlichen Beiträgen wie diesem hier.

 

Langer Rede kurzer Sinn: Kaum einer von uns kommt mit schönen Klamotten, perfektem Make Up und einem besonders tollen Haarschnitt zur Welt. Es obliegt der Macht eines jeden Einzelnen, etwas aus sich zu machen und wenn es dir wichtig ist, dann tu es verdammt nochmal einfach! Wenn DU am Ende glücklich bist, ist es doch egal, ob sich irgendwo in einem Dorf neidische Mädels vorher/nachher Bilder von dir zuschicken, oder? 😉

 

Einen ähnlichen Beitrag habe ich bereits hier verfasst (s.o.) und wer gar nicht genug vom Thema bekommen kann, darf gern auch noch diesen Post lesen 🙂

 

xx Franzi

 

P.S.: An S., die mir kürzlich das Bild geschickt hat: Das ist überhaupt nicht böse gemeint, wie gesagt, freut es mich ja wenn ich ehrlich bin selbst irgendwie, solche Bilder zu sehen. Jedoch versuche ich, dagegen anzukämpfen, weil ich weiß, vor welcher Entscheidung diese Menschen standen und immer im Hinterkopf behalte, dass sich keiner einfach so aus Spaß auf den OP Tisch legt, wenn nicht irgend ein Leidensdruck dahinter steckt! Peace

 

 

Pullover: Zara
Hose: Asos
Tasche: Mint&Berry
Gürtel: Gucci

 

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22 Discussion to this post

  1. Toller Blogpost Franzi. Ja, wenn ich mir meine Bilder von früher angucke, denke ich auch oje oje … 🙂 Aber das ist auch normal. Wir entwickeln uns alle ständig weiter und Selbstoptimierung gehört nun mal auch zum Leben dazu. Jeder muss selbst wissen, was er mit seinem Körper anstellt. Aber ich gebe dir recht, dass man es auch übertreiben kann. LG Carina

    • Franziska Elea sagt:

      Selbstoptimierung – das gefällt mir 😀 Es ist doch auch schön, alte Fotos zu sehen und festzustellen, dass man jetzt zufriedener mit sich ist, oder? Mich regt das immer zum Nachdenken an und führt zu solchen Beiträgen 😉 :**

  2. Kristina sagt:

    Oh man wie wahr. Musste eben beim Lesen die ganze Zeit innerlich mitnicken. Gestern erst, habe ich ein Video über Kylie Jenner und ihre Veränderungen gesehen und mich irgendwie auch ein wenig gefreut. Innerlich sind wir alle aber einfach nur leicht neidisch auf ein Leben wie sie es uns zeigt. Klar hätte fast jeder gerne über 90 Mio. Follower auf Instagram.
    Ich bin gerade noch in dem Prozess mich langsam wieder mehr zu akzeptieren und schön zu finden. Trotzdem kommen ständig Gedanken wie „also mindestens ne Wimpernverlängerung solltest du schon haben, sonst wird das nie was mit dir“ oder „so schön gebräunt und durchtrainiert müsstest du eigentlich auch sein“. Wenn man ernsthaft darüber nachdenkt ist es eigentlich furchtbar, was unser Gehirn da macht.

    Andererseits sind wir alle nur Menschen und auch solche Fehler wie Neid oder leichte Eifersucht gehören dazu.

    Danke für deinen Beitrag, ich wünsche dir einen schönen Tag.

    By the way finde ich das Vergangenheitsfoto eigentlich ganz süß 🙂 und deine Nase ist doch auch perfekt!

    • Franziska Elea sagt:

      Hahaha oh nooo du Arme!! Das mit der Wimpernverlängerung hab ich auch hinter mir und über Solarium denke ich täglich nach 😀 Ich denke diese Gedanken sind menschlich, nicht mehr und nicht weniger. Ich lasse sie einfach kommen und gehen und wäge ab, was für mich persönlich wichtig ist. Übrigens benutze ich jetzt ein Wimpernserum, das bringt es wirklich und ich muss nicht mehr ständig ins Studio rennen und 2h mit geschlossenen Augen auf ner liege rumgammeln 😀 Kann ich nur empfehlen! <33
      P.S.: Meine Nase ist nur von der linken Seite schön, von rechts habe ich einen Hügel -.-

  3. Janine sagt:

    Liebe Franzi, ich finde den Post sehr anregend um nachzudenken. Natürlich wünschen wir uns alle die perfekte Figur, das perfekte Gesicht und obendrein das perfekte Leben und schauen mit grossem Neid auf all diejenigen, die das scheinbar erreicht haben und sind als Fazit unzufrieden mit uns und unserem Leben – geht mir praktisch täglich so! Aber auf die andere Seite gibt es eben diese vorher nachher fotos die beweisen, dass diese scheinbar perfekten Personen auch nur Menschen waren und nicht ohne irgendetwas zu ihrer Perfektion gelangt sind und noch wichtiger; wie perfekt ist der Schein eigentlich? Sprichwort: Mehr Schein als sein…
    Liebste Grüsse
    Janine von https://www.vivarubia.ch/

    • Franziska Elea sagt:

      Genau, du sprichst es aus! Diese Bilder geben uns das Gefühl, dass wir nicht alles falsch gemacht haben, aber ich möchte die Leute auch nicht verurteilen, die künstlich nachhelfen. Warum, habe ich ja in diesem Beitrag erklärt und meinetwegen kann jeder wissen, dass ich Make Up, Photoshop usw. benutze! Ich will meine Follower inspirieren und ermutigen, auch an sich zu arbeiten, aber auf der anderen Seite möchte ich auch zeigen, dass ich dennoch ein Mädel bin wie alle anderen auch. Mit Stärken und Schwächen 🙂
      Hab einen schönen Tag :*

  4. Ich finde es persönlich auch in Ordnung, wenn sich jemand etwas machen lässt. Schade, wenn man das Gefühl hat, man hätte das unbedingt nötig, aber gut, muss jeder für sich wissen. Nervig ist nur, wenn dann permanent abgestritten wird, dass man sich unter’s Messer gelegt hat, obwohl es einfach mehr als offensichtlich ist. Naja ^^

    Liebe Grüße,

    Arunika von quarterlife.blog

    • Franziska Elea sagt:

      Ja das stimmt natürlich. Ich finde auch, man sollte dazu stehen und den Leuten einfach erklären, warum man es gemacht hat. Das Problem ist nur, dass viele es nicht verstehen und man dann wirklich eine Menge Hate abbekommt, ich spreche da aus Erfahrung, wenn es um andere Themen geht. Man wird missverstanden, weil die meisten nicht wirklich nachdenken und auch nicht versuchen, sich in die andere Person hineinzuversetzen. Von daher kann ich es teilweise auch wieder nachvollziehen, dass man seine OP nicht an die große Glocke hängen will 😀 :**

  5. Andrea sagt:

    Ich erkenne dich zwar kaum auf dem alten Bild, aber schlimm sahst du ja nun wirklich nicht aus. Natürlich nicht so schön und stylish wie jetzt. 😉 Ein schöner Beitrag!

    • Franziska Elea sagt:

      Hahaha ich erkenne mich auch kaum und versuche mich daran zu erinnern, was ich damals im Spiegel gesehen habe 😀 Ich finde es schon furchtbar, vor allem sieht mein Oberarm da so überirdisch dick aus 😀 Aber gut, danke dir Liebes :**

  6. Fiona sagt:

    Hi,
    Ich bin kein Blogger, aber habe tatsächlich eine Nasen OP hinter mir. Und operiert sieht die jetzt eigentlich genau so aus wie deine 😀
    Ich wollte nur noch kurz eine Anregung geben, ich habe das nämlich für niemand anderen gemacht als mich selbst. Die OP hat mich nicht nur äußerlich verändert, sondern vor allem innerlich. Ich bin so viel entspannter in der Öffentlichkeit, denke nicht 24/7 daran, aus welchem Winkel jemand jetzt meine Nase sieht und wie ich meinen Kopf drehen muss, damit man möglichst nicht sieht, was ich da mitten im Gesicht habe. Es hat aus mir einen ausgeglicheneren Menschen gemacht und ich bin so glücklich. Und du hast völlig recht, es ist mir so egal, ob sich irgendwer vorher nachher Bilder von mir anguckt, die gucke ich mir nämlich selbst gerne an und freue mich über meine neue Nase 🙂
    Viele Grüße,
    Fiona

    • Franziska Elea sagt:

      Danke! Genau diesen Kommentar habe ich gebraucht und genau DAS meine ich!! Ich finde es so toll, dass es dir jetzt damit besser geht und dass jemand aus Erfahrung hier seine Meinung preisgibt. Das gleiche habe ich auch schon von Mädels gehört, die sich die Brüste, die Lippen oder sonst irgendwas haben machen lassen. Alle haben es getan, weil sie total unglücklich waren und danach haben sich diese negativen Gefühle in Luft aufgelöst. Keiner spricht es aus, weil dann eine Menschenmasse auf einen losgehen würde so nach dem Motto „ääääh wie kannst du sowas machen du bist so ein schlechtes Vorbild“… das sehe ich NICHT so.. Also nochmal danke und alles Gute <333

  7. Kerstin sagt:

    Hallo Franziska. Es ist unglaublich wie du mir aus der Seele sprichst. Mit 14 hatte ich wohl die schlimmste Haut in der ganzen Schule meine großer Po passte nicht zum Rest des Körpers und ich hab so dünne Haare das glaubt mir kein Mensch weil ich irgendwann auch angefangen habe nach zu helfen weil ich es Leid War wegen meines Aussehens geärgert zu werden und überhaupt ist es schwer als „nicht schöner “ Mensch durch das Leben zu kommen. Danke Franziska. Du erwähnst immer so unglaublich tolle und ehrliche Dinge. Ich liebe deinen Blog

    • Franziska Elea sagt:

      Vielen, vielen Dank das bestärkt mich so sehr!! Aber absolut JEDER hat seine Problemzonen, die Promis lassen sich diese eben „ausbessern“ 😀 Wären es nicht die dünnen Haare, hättest du vielleicht krumme Zähne, who knows 😀 Wahrscheinlich gibt sich jeder größte Mühe, die eigenen Schwächen zu verdecken und vor allem auf einer Plattform wie Instagram sieht man natürlich nur die schönsten Seiten… Das sollten wir denke ich immer im Hinterkopf behalten!
      Liebste Grüße an dich <3

  8. Caro sagt:

    Hi liebe Franzi!
    Sehr cooler Post… der ganze Beautywahn ist ja leider eine unendliche Geschichte… wer auf den Social Media Kanälen unterwegs ist, wird – ob er es will oder nicht – davon beeinflusst, da man sich selbst immer als Vergleichswert daneben hält… ich finde es super, wie ehrlich du bist und dass du auch solche Themen ansprichst 😊
    Liebe Grüße,
    Caro

    • Franziska Elea sagt:

      Danke liebe Caro, es freut mich dass dir mein Post gefällt 😉 Du hast natürlich Recht, wir sind in diesem Sinne alle Opfer des Beautywahns, aber ich finde man sieht auch schon eine Veränderung in der Branche.. Bin gespannt wo es hinführt :**

  9. Marie sagt:

    Liebe Franzi,
    ich mag diese Texte von dir wirklich gern! Du sprichst einem aus der Seele & räumst halt einfach mal mit ein paar Themen auf 🙏🏼
    Ich stimme dir vollkommen zu! Nur denke ich, dass es manchmal vielleicht auch gar nicht so schlecht ist, dich durch die Bilder selbst ein bisschen besser oder wohler zu fühlen. Schließlich sieht man sonst immer nur das perfekte Leben auf Social Media und fühlt sich dadurch schlecht! Man muss sich einfach vor Augen führen, dass es auch nicht das ‚wahre‘ Leben auf Instagram ist. Nur leider bekommt die Lüge mehr Likes als die Wahrheit.

    Liebst, Marie

  10. Sassi sagt:

    Was für ein toller, ehrlicher Post der einfach die Wahrheit ins rechte Licht rückt.
    Jeder will gerne ein Stückchen ab vom großen Erfolgskuchen und ist bereit so Einiges dafür zu opfern.
    Ein Jugendbild,das ich übrigens wirklich süß finde ist ein toller Vertrauensbeweis von Dir.
    Respekt, was Du bereits Alles erreicht und geschaffen hast.
    Hab einen wundervollen Tag <3
    Liebste Grüße,
    Sassi

  11. Luisa sagt:

    Ich finde es ist immer wichtig das man selber entscheidet was für einen gut ist und was nicht. Wenn man gerade Lust hat
    Sport zu machen oder sich gesund zu ernähren dann sollte man das tun aber wenn nicht ist das
    überhaupt kein Problem. Ich finde auch Instagram macht das ganze sehr viel schlimmer als es eigentlich ist.
    Man sieht perfekte Menschen und man möchte genauso aussehen wie die Menschen dort.
    Aber man muss dabei beachten, dass nicht alles echt ist dort.

    Liebe Grüße
    Luisa von http://www.allaboutluisa.com/

  12. Sehr ehrlicher Artikel! Find ich super.

  13. Janina sagt:

    Hi Franzi, ich hatte diesen Post von dir irgendwie ganz übersehen. Ich liebe es wie du schreibst und auch über was du schreibst. Deine Themen sind eigentlich normale Dinge aus dem Alltag, aber wie du darüber schreibst macht jedes Thema ganz besonders und ich lese deine Post immer von Anfang bis Ende komplett durch. Das Bild von dir mit 14 ist echt der Knüller 😀 hätte dich kaum wieder erkannt! Hast dich auf jeden Fall zum Positiven entwickelt, aber das brauch ich dir ja eigentlich nicht sagen 🙂 freue mich schon auf deinen nächsten Post!
    Liebe Grüße
    Janina
    http://www.janinaloves.com/
    FASHION BLOG AUS HANNOVER

  14. Franzi N. sagt:

    Liebe Franzi,

    der Post war großartig. Ich selbst finde Schönheit-Ops nicht schlimm und denke, dass jeder Mensch selbst weiß, wann er sich unters Messer zu legen hat. Und tatsächlich muss auch ich zugeben, dass ich nicht nur einmal mit dem Gedanken gespielt habe mir ein Stupsnäschen machen zu lassen.
    Was jedoch extrem uncool ist: Wenn operierte Frauen sich darstellen als hätten sie von Geburt an das Barbie-Face. Und genau das prägt und verunsichert vor allem sehr junge Mädchen, die das naiv glauben.
    Und ich gebe dir zu 100% recht: Selbstentwicklung und das damit einhergehende wachsende Selbstbewusstsein ist großartig. Bei uns gibt es (bis auf den Namen) echt Parallelen 😀 Vom Dorf in RLP in die Großstadt …
    Fühl dich gedrückt,
    xx Franzi

    http://franziskanazarenus.com

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