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Kolumne

Im Kern sind wir alle gleich, das ist keine Frage. Wir alle sind Menschen, sehnen uns nach Verständnis, Liebe und Sicherheit, müssen auf’s Klo und brauchen Schlaf. Dennoch lebt jeder einzelne von uns in seiner ganz eigenen, kleinen Welt und sieht die Dinge durch eine Filterbrille, die all die persönlichen, einzelnen Erfahrungen unseres Lebens geschaffen haben. Um das zu verdeutlichen hier ein persönliches Beispiel: Ich bin in Deutschland aufgewachsen. Hier ist es normal, dass man morgens aufsteht, zur Schule/Uni/Arbeit geht, dass man vor dem Verlassen des Hauses etwas frühstückt und

Um ehrlich zu sein, hatte ich mir nie wirklich Gedanken darüber gemacht, ob ich als Fashionbloggerin unbedingt Designerstücke brauche oder nicht. Ich hatte sowieso kein Geld, deshalb stand diese Frage gar nicht erst im Raum. Nun sieht es finanziell bei mir etwas besser aus und ich bin an einem Punkt angelangt, an dem ich sehr wohl und sehr häufig darüber nachdenke, ob ich Tausende von Euros in Kleidung investieren soll, oder nicht. Folgende Situation hat mich erst kürzlich ins Grübeln gebracht: Ich war mit einer Freundin auf einer Presse Veranstaltung

WERBUNG | Fühlt ihr euch auch manchmal ausgebrannt? Habt ihr mal bei dem Versuch euch die Nägel zu lackieren festgestellt, dass ihr ein gewisses „Grundzittern“ verspürt und eure Finger partout nicht stillhalten wollen? Hin und wieder, wenn ich mich im Stress des Alltags auf mich selbst konzentriere, merke ich, dass ich die Luft anhalte oder meinen Kiefer – manchmal sogar den ganzen Körper – verkrampfe. Ich stelle fest, dass ich seit Stunden nicht mehr tief und ruhig in den Bauch geatmet habe, so als würde sich mein gesamtes Ich gegen

Lass dir niemals von irgendwem sagen, was du kannst und was nicht. Hinterfrage alles, was deine Eltern und Lehrer dir beigebracht haben, hinterfrage alles, was du in den Nachrichten hörst und gib nicht zu viel darauf, was andere für möglich halten. Mein Leben lang haben alle Menschen um mich herum nicht an mich geglaubt. Geglaubt, dass ich mein Abitur machen und studieren werde, ja. Geglaubt, dass ich das Gleiche wie alle anderen halbwegs intelligenten Kinder schaffen werde, ja. Aber keiner hat es für möglich gehalten, dass ich alleine in eine

Heute bin ich richtig happy mit meinen Shootingergebnissen. Das ist wahrlich eine Seltenheit, denn eigentlich denke ich mir nach fast jeder Foto Session „du hättest doch einen anderen Rock anziehen sollen“, „warum warst du so unkonzentriert“, „wie fett kann man in dem Oberteil eigentlich aussehen“ oder „ich muss dringend zum Frisör und lernen, wie man Lidschatten richtig aufträgt“. Ich denke ihr wisst, was ich damit sagen will: „Künstler“ sind mit ihren Ergebnissen eigentlich NIE zufrieden (ich bin mal so frei und zähle mich auch dazu). Das Schlimme ist, dass ich

Bis vor gut zwei Jahren war ich einiges; laut, frech, auffällig, verrückt, direkt usw. Was ich ganz sicher nicht war: Eine Person, an der sich andere ein Beispiel nahmen. Dann habe ich angefangen mich mit Instagram zu beschäftigen und wurde von Tag zu Tag ehrgeiziger. Mit steigender Reichweite wuchs in mir plötzlich der Wunsch, ein anderer Mensch zu werden. Ein Mensch, der positiv anstatt negativ auffällt. Eigentlich wollen wir das doch alle, oder nicht? Wir wollen von anderen beneidet werden, ein Vorbild sein, hübsch aussehen und die Macht haben, Trends vorzugeben.

Bist du glücklich? Ich meine, bist du es wirklich? Wenn du heute mit Sicherheit wüsstest, dass das Leben keine unverhoffte, positive Überraschung mehr für dich bereithält, wenn du wüsstest, dass du die nächsten 50 oder 60 Jahre genau so leben müsstest, wie du es gerade tust, wäre das okay für dich? Ist dir schon einmal aufgefallen, dass der Tod draußen eigentlich hinter jeden Ecke lauert? Während ich am Straßenrand stehe und darauf warte, dass eine scheinbar endlose Autoschlange an mir vorbeizieht, stelle ich mir plötzlich vor, wie mich der Wahnsinn

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