Besser bloggen #1: Insider Tipps für Anfänger

 

Du möchtest einen eigenen Blog gründen, traust dich aber nicht so richtig, da du ja gar nicht weißt, worauf es dabei ankommt? Das macht überhaupt nichts! Auch ich hatte zu Beginn wirklich keine Ahnung, was ich da eigentlich treibe, aber siehe da, irgendwie habe ich es geschafft, eine halbwegs ordentliche Internetpräsenz auf die Beine zu stellen – behaupte ich jetzt einfach mal 😀 Scheu dich nicht, die Sache in die Hand zu nehmen, denn hier heißt es in erster Linie: „Learning by doing“. Ich bin sicher, dass kaum ein Blogger von Anfang an einen richtigen Plan hatte, man wächst da einfach so rein und muss die ein oder andere Erfahrung einfach selbst machen.
Wenn euch eure Website zunächst nicht so gut gefällt oder ihr euch aus irgend einem Grund vor euren Bekannten dafür schämt, müsst ihr ja keinem den Link dazu verraten, von selbst kommt man da, wenn euch noch keiner kennt, sowieso nicht drauf, dafür garantiere ich 😉 Was ich eigentlich damit sagen will: Tu es! Wenn du auch Blogger werden willst, versuche es einfach mal, denn du hast absolut nichts zu verlieren!

 

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Um euch beim Einstieg ein bisschen zu helfen, habe ich heute ein paar Tipps zusammengeschrieben, die ich am Anfang selbst gerne gelesen hätte. Das, was ich euch jetzt erzähle, sind eigene Erkenntnisse, die ich aus meiner persönlichen Erfahrung gezogen habe und die ich – aus reiner Nächstenliebe – an euch weitergeben möchte 🙂
Da dieser Post ansonsten viel zu lang werden würde, habe ich beschlossen, ihn in 2 Teile zu gliedern. Beginnen wir mit 5 meiner Meinung nach essenziellen Anfängertipps:

 

1. WordPress oder blogger.com?

Wie und vor allem wo gründe ich meine Website? Kostet das was??
Auch ich habe mit blogger.com angefangen und für jeden, der das Ganze wirklich nur hobbymäßig betreibt, reicht das sicherlich völlig aus. Diese Alternative ist für euch komplett kostenlos.
Bei WordPress habt ihr generell eben einfach viiiiel mehr Möglichkeiten und Funktionen (bezüglich Design, Plugins, usw.) weshalb jeder, der vorhat professionell zu bloggen, dort wahrscheinlich besser aufgehoben ist. Nicht zu vergessen sind auch die SEO-technischen Vorteile, die WordPress mit sich bringt, dazu aber mehr im zweiten Teil des Posts. Ich persönlich bin definitiv froh, dass ich mich mit WordPress mittlerweile auseinandergesetzt habe und könnte mir das Arbeiten mit blogger.com auf diesem Niveau nicht mehr vorstellen. Allerdings habe ich jemanden dafür bezahlt, dass er mir dieses Design einrichtet, da meine Fähigkeiten als Programmiererin leider ziemlich begrenzt sind 😀
Ich habe mich lange dagegen gewehrt, aber früher oder später kommt man wohl nicht drumherum, Geld in den eigenen Blog zu investieren.

 

2. Den perfekten Namen finden

Irgendwie kenne ich kaum einen Blogger, der seinen Namen dauerhaft toll findet. Zu Beginn meiner „Karriere“ hatte mein Blog den unaussprechlichen, peinlichen Namen Dullylicious (weil ich Dully mit Nachnamen heiße, ha-ha). Dessen Festlegung hat inklusive Brainstorming bestimmt 20 Minuten in Anspruch genommen und damals wusste ich natürlich nicht, dass mich eine Änderung sowohl Geld als auch Nerven kosten würde. Lasst euch lieber Zeit, recherchiert und überstürzt es nicht! Wenn eure Follower euch erst mal unter „Dullylicious“ kennen und ihr eine Domain (wer nicht franziska-elea.wordpress.com, sondern Franziska-elea.de heißen will, muss eine einmalige, meist kleine Summe zahlen) mit diesem Namen gekauft habt, wird eine Änderung auf allen Netzwerken einen riesigen Stress mit sich bringen. Natürlich bin ich auch heute nicht mehr 100% zufrieden mit „Franziska Elea“, aber jetzt heiße ich einfach so. Wichtig war für mich nur, dass es ein richtiger NAME ist, kein Gegenstand oder etwas Abstraktes. „Hey, kennst du diese Dullylicious?“ – klingt nicht so geil.

 

3. Geh auf andere Blogger zu und lerne von ihnen

Ja, die Ellenbogen sind unter Bloggern meist ausgefahren und wir befinden uns in einem Haifischbecken. Dennoch verhält es sich hier ähnlich wie an der Universität: Alleine kommst du nicht weit. Es ist unglaublich wichtig, sich mit anderen Bloggern auszutauschen. Sei es über Kooperationen, Tipps zum Steigern der Reichweite, Kontakte, Fotografie, Affiliate Netzwerke oder Events. Gemeinsam ist man stärker und das ist hier wichtiger als in anderen Bereichen, vor allem, da nur andere Blogger wirklich verstehen, wovon man redet und es uns selbst unglaublich bestärkt wenn wir merken, dass doch jemand ähnlich verrückte Ängste und Sorgen hat. Ich träume nachts manchmal, dass mein Instagram Account gehackt wird, wer kann sich das vorstellen? 😀
Wenn du noch niemanden kennst, dann nimm Kontakt über Instagram oder E-Mail auf, ich habe einige meiner mittlerweile engsten Freunde genau so kennengelernt.
Ich sage übrigens nicht, dass es alleine unmöglich ist, als Blogger erfolgreich zu werden, aber es ist sicher mindestens 10x schwieriger und zeitintensiver.

 

4. Nutze Portale wie Bloglovin, Lookbook, etc.

Das ist mit ein bisschen Aufwand verbunden, aber teste aus, mit welchen Netzwerken du am besten zurecht kommst. Durch regelmäßiges Posten bei Portalen wie Lookbook oder Styleranking, steigere ich meine Reichweite, zeige Präsenz und vernetze mich. Es schadet nie, sich möglichst breit aufzustellen und du wirst schnell merken, wo du am besten vorankommst (bei mir eindeutig Instagram, aber auch Lookbook und Stylebook). Über das Steigern der Reichweite durch Instagram&Co habe ich übrigens schonmal einen Beitrag verfasst, den ihr hier findet.

 

5. Du musst nicht besonders sein, nur du selbst

Man denkt doch, dass bei allen großen Bloggern irgend ein Geheimnis oder zumindest eine ordentliche Portion Glück und Zufall hinter dem Erfolg steckt. Dass sie etwas haben, was uns fehlt, um bekannt und beliebt zu werden. Das sehe ich nicht so. Das Schöne am Internet ist doch, dass scheinbar JEDER aus seinem Kinderzimmer heraus berühmt werden kann; siehe Justin Bieber.
Social Media Stars sind selten perfekt, oft ziemlich klein geraten und drücken nebenbei sogar noch die Schulbank. Ganz normale junge Leute eben 😉 Ich bin überzeugt, dass sie alle gemeinsam haben, „drangeblieben“ zu sein. Harte Arbeit, Konstanz und Durchhaltevermögen sind der Schlüssel zum Erfolg in dieser Branche. Ja, manche haben auch einfach Glück aber ich kann euch versichern, dass mir nie etwas zugeflogen kam und ich heute ziemlich zufrieden bin mit dem, was ich in so kurzer Zeit geschafft habe 🙂

 

Dann bleibt mir nur zu hoffen, dass meine Ratschläge ein bisschen hilfreich für euch sind und dass ich ein paar eurer häufig gestellten Fragen beantworten konnte. Vielleicht denkt der ein oder andere ja doch mal drüber nach, mit dem Bloggen anzufangen?? Es macht mich persönlich immer mega happy, wenn ich jemanden inspirieren kann. Danke für’s Vorbeischauen und bis Mittwoch dann!

 

x Franzi

 

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14 Discussion to this post

  1. Eva sagt:

    Toller Post, Liebes, ich bin zwar keine Anfängerin mehr, aber lese sowas irgendwie trotzdem immer gerne, habe selbst auch mal so einen Post geschrieben, und irgendwie finde ich solche Tipps auch wenn ich mit den meisten wie ‚wo fange ich an‘ oder ‚wie nenne ich mich‘ natürlich jetzt nix mehr anfangen kann, dennoch beruhigend. Desto öfter ich irgendwo lese, dass man einfach sein Ding machen soll, desto beruhigter bin ich, wenn ich eben nicht wie manche großen Blogger xy Styles und Prints mixe, weil es mir einfach nicht gefällt und nicht mir entspricht. Wie dem auch sei, guter Post, freue mich schon auf den nächsten Teil!
    Liebe Grüße nach München
    Eva

    • Franziska Elea sagt:

      Danke Eva 🙂 Ja, ich glaube dass da jeder andere Sachen in den Vordergrund stellen würde. Freut mich aber, dass du mir zustimmst und mein zweiter Teil ist auch für Fortgeschrittene 😀 Hab schon Ideen <33 Bis bald und liebe Grüße zurück!

  2. Fee sagt:

    Das sind schöne Tipps, die würde ich auch jedem Anfänger geben 🙂

    Alles Liebe,
    Fee von Floral Fascination

  3. Jay_JayNina sagt:

    Toller Post! Ich habe mich auch vor einem Jahr getraut und erkenne die selben Baustellen in deinem Beitrag wieder 🙂 das mit der Zusammenarbeit klappt nur bei mir gar nicht! Jeden, den ich angeschrieben habe, hat mir nicht geantwortet 🙁 also kämpfe ich mich alleine durch 🙂

    Mach weiter so <3

    • Franziska Elea sagt:

      Oh, das ist ja echt blöd :(( Hast du es mal bei kleineren Bloggern probiert? Größere haben oft zu viele Nachrichten und übersehen das leicht mal.. Wünsche dir weiterhin viel Erfolg <3

  4. Jörg sagt:

    Toller Beitrag – wie immer. Bin auf Teil 2 gespannt! Finde trotzdem, dass du auf ehrliche Weise mal wieder den Nagel auf den Kopf triffst. Deine Authentizität ist einmalig. Immer weiter so 🙂

  5. Stefanie sagt:

    Ich lese schon seit einiger Zeit deinen Blog und kommentiere nun zum ersten Mal ? du hast mich wirklich zu einem Blog inspiriert und dieser Beitrag motiviert mich umso mehr daran weiter zu arbeiten und neue Erfahrungen zu machen. Vielen Dank dafür liebe Franzi

  6. Melanie sagt:

    Obwohl ich schon länger blogge hat mich das jetzt wieder richtig motiviert weiter zu machen. Wenn man schon länger dabei ist und sich irgendwie nichts tut kann das manchmal ganz schön demotivierend sein. Wobei ich natürlich auch ehrlich sein muss, dass ich sowohl auf meinem Blog als auch auf den Social Media Plattformen aktiver sein muss, dass wirklich mal was passiert. Und klar mach ich das weil es mir Spaß macht. Aber wenn halt so gar nicht passiert verliert man schnell den Mut. Aber erst mal muss was bei mir selbst passieren. Aber wie gesagt, dein Post hat mich jetzt ganz schön motiviert. (:
    Liebste Grüße!

  7. Hallo Franziska,
    schön motivierend ist dir dieser Blogpost geraten und ich mag so etwas immer wieder lesen. Ja, das ist nun mal ein Fakt. Blogger werden nur von Bloggern verstanden, denn man ist so etwas wie Gleichgesinnte und unter solchen verkehre ich im Internet meistens.

    Wenn ich heute nochmals von vorne beginnen könnte, würde ich einiges anders machen, aber hätte dann halt nicht die Erfahrung der letzten Jahre als Blogger und CMS-Nutzer. Daher würde das nicht klappen oder ich hätte mich anders entwickelt. Eigene Erfahrungen gehören nur sich selbst und diese kann dir niemand nehmen. Schätze das und baue darauf auf. So macht das Bloggen auch etwas mehr Spass 🙂

    Ich habe ein solches nicht zu kleines Portfolio aus Blogs, Foren, Wikis, ein paar Portalen und paar Projektverwaltungsprojekten und um diese versuche ich mich täglich zu kümmern. Das hat sich eben nach Jahren herauskristallisiert und was ich denn genau damit im Sinne habe. Vor 10 Jahren als ich anfing war alles viel einfacher, denn damals wollte ich etwas online stellen, ohne mich um SEO, SocialMedia etc. zu kümmern. Heute ist es nicht denkbar, alles einfach so vor sich hin laufen zu lassen. Stets musst du reagieren und bereit sein, Dinge zu ändern, wenn es schlecht läuft. Das war damals einfach nicht drin.

    Im Übrigen komme ich heute zu dir aus Google heraus, weil ich nach Blogger-Tipps suchte. Toll oder 🙂 So weil heute mein Kommentier-Samstag ist, verlinke ich diesen Post aus dem späteren Post auf dem hier verlinkten Blog von mir – so als Dank für gute Inhalte und zur gegenseitigen Vernetzung.

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