Wie schwer es manchmal ist, sich selbst zu lieben

Ich bin mal wieder an einem Punkt angelangt, an dem ich ernsthaft darüber nachdenke, mir die Brüste verkleinern zu lassen. Es ist so unglaublich deprimierend, wenn man beim Shoppen zu jedem 2. Teil nein sagen muss, weil man darin einfach nur fett aussieht. Eigentlich ist es egal, was ich trage, ich sehe grundsätzlich aus, als hätte ich 10 Kilo mehr auf den Rippen! Natürlich stellt man sich beim Shooten vorteilhaft hin und ja, ich trickse meine Oberweite manchmal mit Photoshop etwas kleiner. So weit bin ich schon. Das einzige Kleidungsstück, in dem ich schlank so schlank aussehe, wie ich eigentlich bin, ist der Bikini. Selbst ein Badeanzug macht mich dick, da die Taille aufgrund des viel zu üppigen Vorbaus verzerrt wird und eigentlich gar nicht sichtbar ist.

Abgesehen von den optischen Nachteilen fällt es mir immer schwerer, aufrecht zu gehen oder zu sitzen. Besonders wenn ich gesundheitlich angeschlagen bin, ist meine Grundhaltung eher gebückt, denn ich bekomme tatsächlich Rückenschmerzen vom Aufrechthalten. So viel dazu, vielleicht könnt ihr euch vorstellen, dass man dadurch quasi eine Abneigung gegen den eigenen Körper entwickelt, die einen zum chirurgischen Eingriff drängt.
Leider muss ich gestehen, dass ich Dank Instagram bei jedem Blick in den Spiegel etwas an mir selbst auszusetzen habe. Manchmal muss ich dann mit mir schimpfen und mich daran erinnern, dass ich eigentlich immer zufrieden war mit meinem Aussehen. Ich spüre ganz deutlich am eigenen Leib, wie die ganzen perfekten Blogger-Bilder meine Ansprüche an mich selbst dermaßen hochziehen, dass kein normaler Mensch da eigentlich wirklich rankommen kann. Zumindest nicht ohne Photoshop und Schönheitseingriffe. Wir sollten uns stets daran erinnern, dass auch das vermeintliche „Mädchen von nebenan“, dem wir seit ein paar Monaten folgen, möglicherweise schon einen Botox-Eingriff oder eine Nasen-OP hatte. Ja, man kann sich das nicht vorstellen, aber der Druck ist immens und ich kenne persönlich viele Bloggerinnen, die schon das ein oder andere Mal an sich rumschnippeln ließen, um schöner auszusehen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Es steht außer Frage, dass das, was wir in Magazinen sehen nicht der Realität und vor allem nicht der Natürlichkeit des Menschen entspricht. So langsam erhebt sich eine Gegenbewegung, die für mehr Realität in der Medien- und Modewelt kämpft, die Plus Size Models auf die Laufstege schickt und für die Anerkennung des eigenen Wohlfühlgewichtes kämpft. Frauen wie Taryn Brumfitt (einst Bodybuilder, jetzt mit natürlichen Rundungen), die ihren Körper ohne Modelmaße in der Öffentlichkeit präsentieren, machen plötzlich Schlagzeilen. Ich mag diesen Ansatz, bin jedoch überzeugt, dass es noch ewig dauern wird, bis sich unsere Vorstellung von Ästhetik in irgend einer Weise ändert. Wahrscheinlich bin ich selbst schon alt und faltig, wenn das Schönheitsideal nicht mehr von Adriana Lima, sondern tatsächlich von Taryn Brumfitt verkörpert wird.

Obgleich ich meinen Fehler also einsehe, bin ich machtlos gegen das Bestreben einer ganzen Gesellschaft und muss mich in dieser Branche wohl anpassen, um Erfolg zu haben. Nichts desto trotz möchte ich meine Reichweite nutzen, um darauf aufmerksam zu machen, dass hier immer noch etwas schief läuft. Ich möchte nochmal betonen, dass ihr nicht an euch selbst zweifeln sollt, weil ihr nicht so ausseht wie Gigi Hadid oder euer Vorbild auf Instagram. Hinter der vermeintlichen Perfektion stecken immer OPs, tägliches Leid beim Work Out, ein unglaublich hoher Verzicht und eine Menge Make Up. Das ist Tatsache und ich stehe offen dazu, dass auch ich mich nur von meiner besten Seite zeige. Wenn ich andere Bloggerinnen oder Prominente zum ersten mal persönlich treffe, fällt mir meistens sofort auf, dass sie alle eigentlich doch nur ganz normale Menschen sind – wie du und ich 🙂

 

Kleid: Mint&Berry (ähnlich hier kaufen)
Tasche: Furla (ähnlich hier kaufen)
Schuhe: Mime et Moi (ähnlich hier kaufen)
Sonnenbrille: Fendi (ähnlich hier kaufen)

Mehr zu diesem Thema findet ihr auch in diesem und in diesem Post!

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25 Discussion to this post

  1. Anni sagt:

    Toller Post Franzi! Schön, dass du so ehrlich und offen darüber schreibst.

    Gruß,

    Anni

  2. Antonia sagt:

    Liebe Franziska,
    zu allererst einmal meinen Respekt und meinen Dank, an deine offenen Worte. Es ist immer wieder toll einen Post von dir zu lesen, da man nicht anders kann als mitzufühlen oder auch mal über sein eigenes Leben bzw. die eigene Persönlichkeit nachzudenken.
    Wenn du Rückenschmerzen bekommst ist es vielleicht wirklich besser deine Brüste verkleinern zu lassen. Letztendlich geht es ja nur darum, dass du dich in deinem eigenen Körper wohlfühlst und in ihm nicht leidest!
    Folge deinem Herzen und du wirst die richtige Entscheidung treffen!
    Bleib weiterhin so ein offener und herzlicher Mensch wie du bist!

    Liebe Grüße
    Antonia <3

    • Franziska Elea sagt:

      Oooh du bist so lieb, danke!! Es freut mich echt so mega, wenn ich jemanden mit meinen Beiträgen erreichen kann. Selbst wenn es nur eine einzige Person wäre, würde mich das schon glücklich machen 🙂 Ich werde wie gesagt darüber nachdenken und mich ausführlich beraten lassen, halte euch auf dem Laufenden <3

  3. Tami sagt:

    Ein sehr gelungener und ehrlicher Beitrag! Stimme dir zu..
    Auch ich (24) hab mit meinen 70F zu kämpfen… Ich habe mich und mein Körper schon immer akzeptiert und mich wohl gefühlt.. aber man hat es nicht immer leicht damit.. man erwischt sich immer wieder mit den Gedanken wie leicht es wäre hätte man weniger Oberweite. Gegen die Rückenschmerzen komme ich noch mit Bauch- und Rückensport an. Wobei dass auch keine permanente Lösung ist..
    Wie gesagt, toller Beitrag.. 🙂

    • Franziska Elea sagt:

      Ja das verstehe ich voll, ich hatte eigentlich früher auch keine Probleme damit. Erst in den letzten Jahren, vor allem, da ich in der Modebranche mein Geld verdiene, haben sich meine Ansprüche geändert. Das mit den Rückenschmerzen geht erst jetzt los -.- Da spielen einfach mehrere Faktoren eine Rolle aber ich werd es mir gut überlegen. Reha-Sport ist natürlich auch nicht schlecht aber du hast vollkommen Recht – ich möchte das nicht bis an mein Lebensende machen müssen 😀 Wünsche dir einen tollen Abend und DANKE <33

  4. Carmen sagt:

    Ich finde dich wunderschön. Auch wenn die Bilder vielleicht ein bisschen bearbeitet sind… du siehst toll aus. Ich finde es auch super, dass du so ehrlich bist. 🙂 Das letzte Bild ist übrigens traumhaft.

    Liebste Grüße,
    Carmen <3

  5. Andrea sagt:

    Hallo,
    ich kann das verstehen, wenn der Busen Probleme bereitet und Rückenschmerzen verursacht. Ansonsten lasse Dir von einer 50- jährigen sagen, das Du eine wunderschöne Frau bist und Du Dir deshalb wirklich keinen Kopf machen muss. Mache es nur, wenn es gesundheitliche Gründe hat. Mit 50 Jahren denkt man ja auch schon mal darüber nach, die eine oder andere Falte unterspritzen zu lassen. Ich bin die letzten Jahre so oft operiert worden aus gesundheitlichen Gründen, das ich lieber zu meinen Falten stehe, als mich zu botoxen. Ihr jungen Dinger tut mir heute richtig leid, mit den ganzen Medienwahn. Liebe Grüße Andrea

    • Franziska Elea sagt:

      Vielen Dank, liebe Andrea, Komplimente hört man natürlich immer gern 😉 Ich kann selbst schlecht einschätzen, inwiefern körperliche Beschwerden von der Oberweite kommen, da ich es einfach nicht anders kenne. Jedoch fällt es mir echt schwer aufrecht zu sitzen, ohne mich anzustrengen (das merke ich, da ich in letzter Zeit viel meditiere :D).. Werde die kommende Woche anfangen, Ärzte abzuklappern und dann mal schauen! Und ein paar Fältchen mit 50 sind wirklich mehr als in Ordnung, da das eine ganz natürliche Erscheinung ist, die bei jedem eintritt :)) Danke für deinen Kommentar!

  6. Sarah sagt:

    Erst einmal ein sehr schönes Outfit! Die Farbe steht dir wirklich sehr gut! 🙂

    Ich kann dir da voll und ganz Recht geben und ich bekomme es selber auch sehr viel mit. Das was uns die Gesellschaft vorlebt, hat nichts mit der Realität zu tun… das Traurige ist jedoch, dass die Industrie da voll und ganz mitmacht.
    Die Klamotten werden immer kleiner geschnitten… wenn man normalerweise XS hat, dann wird es plötzlich zu M, oder wenn man M hat wird es teilweise zu XXL… das ist doch verrückt!
    Mich macht es wahnsinnig wütend, weil ich auch mitbekomme, wie sehr Menschen darunter leiden. Meine Mama hat beispielsweise auch eine starke Brust. Sie leidet darunter und das Schlimmste daran ist, dass es diese Scheiß Industrie auch noch unterstützt … da fällt ein D Körbchen wie eins von B aus … aber größer gibt es dann nur online … Ich mein hallo?! Was ist denn bitte mit denen los? Die Größen sind katastrophal und einen hübschen BH für starke Brüste zu finden fast unmöglich, außer tiefer in die Tasche greifen zu müssen, als Frauen mit einem B Körbchen. Noch dazu sind die BH’s nicht einmal an das Gewicht angepasst, sprich die Träger sind zu schmal und schneiden in die Haut hinein …
    Es macht mich einfach nur noch traurig, wenn ich so etwas sehe … das ist doch nicht mehr menschlich …
    Ich hoffe so sehr, dass sich da mal etwas ändert… denke aber auch, dass das sehr schwer wird, bis die Gesellschaft es endlich mal gecheckt hat!

    Liebe Grüße,
    Sarah <3

    • Franziska Elea sagt:

      Boooa da hast du so Recht!! Vor allem bei den spanischen Modelabels ist es so krass!! Wenn ich bei Zara TRF die 34er Sache sehe, frage ich mich immer, wer da reinpassen soll? Ne 8-jährige? 😀 BHs bei H&M kaufen kann ich auch total vergessen, aber es gibt ein paar gute Geschäfte wie zB Hunkemöller, da lasse ich mich dann immer beraten 🙂 Echt fürchterlich das mit den Größen und den angeblichen „Plus Size Models“… Also wenn die Plus Size sind, dann frage ich mich, was mit denen ist, die Größe 40+ tragen 😀 😀

    • Eve sagt:

      Mir ist auch aufgefallen, dass das mit den Größen immer merkwürdiger wird. Obwohl mein Körper sich nicht großartig verändert, passen mir meine Standardgrößen plötzlich häufiger nicht mehr und ich fange direkt an, an mir selbst zu zweifeln und zu überlegen, was ich ändern könnte, statt einfach eine Nummer größer zu kaufen und nicht weiter darüber nachzudenken. Übel…
      Aber der Druck in der Branche ist tatsächlich sehr hoch. Das kann man nicht abstreiten. Man darf sich nicht zu sehr davon beeinflussen lassen, auch wenn es verdammt schwer ist.

      Lieben Gruß
      Eve von http://www.eveblogazine.com

  7. Anja S. sagt:

    Ich finde, Du siehst sehr schlank aus, aber ich verstehe Dich natürlich auch. Gerade bei einigen Oberteilen sieht eine große Oberweite nachteilig aus und bei Badeanzügen sowieso. Meine Cousine hat sich übrigens auch die Brüste verkleinern lassen wegen ihrer Rückenschmerzen und anderer Beschwerden.
    Liebe Grüße
    Anja

  8. Hanna sagt:

    Toller Post! Mir gefällt es besonders, dass du nicht nur mit dem Finger auf andere zeigst, denn das ist bei Artikeln zu dem Thema ja oft der Fall. Ich glaube tatsächlich, dass wir alle uns schnell von solchen Dingen beeinflussen lassen. Dieses Schönheitsbild ist einfach so tief in der Gesellschaft verankert, dass es schwer fällt, anders zu denken.

  9. Hannah sagt:

    Du hast SO recht! Ich habe den Film von Taryn Brumfitt geliebt! Und ich finde es sehr bedenklich, was uns allen auf Instagram für ein Schönheitsbild vermittelt wird. Und noch schlimmer: dass gerade unter Fitnessbloggern momentan Kooperationen mit Schönheitschirurgen „Trend“ sind und sich gefühlt jede 2. die Brust vergrößern lässt…ich meine…HALLO? Wenn man sich unwohl fühlt und partout nicht damit leben will ist das die eine Sache. Das aber auf Instagram anzuoreisen als wäre es ein Friseurbesuch, ist bedenklich.

    Ich selbst fühle mich derzeit unwohl. Ich bin schwanger und alles wächst und verändert sich. Und ich gebe zu, dass ich mir, sollte nach dem Stillen meine Brust einfach optisch FÜR MICH nicht mehr akzeptierbar sein, auch die Brüste machen lassen würde. Aber niemals würde ich das auf meinem Blog oder Instagram als „normal“ darstellen.

    Liebe Grüße

    Hannah von http://justlikehannah.de/

  10. Charlotte sagt:

    So ein wichtiges Thema, schön, dass du, wie du sagst, deine Reichweite nutzt, um es anzusprechen. Bei mir sind es die zu kleinen Brüste, die mich unglücklich machen. Immer, wenn ich in den Spiegel schaue, sehe ich nur den „Makel“, obwohl ich mit dem Rest meines Aussehens zufrieden bin, kann ich mich nicht darauf besinnen. Schade, dass es so ist, und ja hoffentlich ändert es sich.

  11. Julia sagt:

    Meine Liebe Franziska

    Ich freue mich über diesen Beitrag sooooo unfassbar. Endlich jemand, der es anspricht, was wir alle denken… die ach so perfekte Social-Media-Welt ist es nämlich nicht… ich war immer mit meinem Körper zufrieden und plötzlich fange ich an, hier und da genauer hinzuschauen und mich manchmal sogar dabei ertappe mich „fett“ zu fühlen bei 1,75 und 60 kg… Hallo??? Wo soll das alles noch hinführen… ich versuchen meine Problemzönchen (so nenne ich sie jetzt mal … obwohl es keine sind) auf Bildern immer zu kaschieren und genau wie du mich nur von der besten Seite zu zeigen. Bilder auf denen meine Beine nicht schön sind und dem Instagram Ideal entsprechen, lösche ich einfach ^^ na wenn das mal nicht alle anderen auch machen. Danke für deine Ehrlichkeit! Hab einen sonnigen Tag, XO Julia http://fashionblonde.de

  12. Hallo Franzi
    Die grosse Oberweite kann einem schon einschränken. Vor allem, weil es nichts ist, was man gut beeinflussen kann. Ich habe mittlerweile – nach einer Gewichtsabnahme – auch das F-Körbchen (vorher wars E – da soll noch einmal einer sagen, dass Abnehmen hilft). Persönlich fühle ich mich sehr wohl damit, weils zu meiner Figur passt. Ich nerve mich dafür unglaublich über die BH-Industrie. Wenn man mit diesem Körbchen einen BH finden will, muss man echt tief in die Tasche greifen oder kann nur auf hautfarbene Modelle zurückgreifen. Die Brust sexy in Szene setzen? Pff. Trotzdem bin ich zufrieden. Eine Freundin hatte die BH-Grösse H und hat sich ihre Brust verkleinern lassen. Sie hat sich sehr daran gestört, dass jeder als erstes auf ihre Brust sieht. Ich weiss offengestanden nicht, ob sie nun glücklicher ist. Erstens war das alles sehr teuer, zweitens ist das Thema stillen nun vorbei und drittens hat sie mal gesagt, dass ihre Brust nach der OP wieder grösser wurde. Ausserdem glaube ich, dass wir Menschen dazu neigen, dann einfach den nächsten Fehler an uns zu suchen und erneut etwas zu bemängeln. Sehr schade. Wenn wir anfangen würden, Schönheit individueller zu sehen, wären wir wirklich ein Stück weiter. Ich auf jeden Fall finde, dass du eine wunderschöne Figur hast – sehr schlank und dank Brust eben doch auch kurvig. Manchmal frage ich mich auch, ob unser Schönheitsideal nicht längst total krankhaft ist. Wenn ich mir da so gewisse Instagramgrössen ansehe. Lieber eine etwas grössere Oberweite, einen trainierten Vauch wie deinen als Rippen und komische Knie, die jeden Moment zu brechen drohen.
    Solltest du allerdings wirklich Gesundheitsbeschwerden haben, ist das Thema wieder ein anderes. Aber auch da lässt sich mit Sport und Physio viel machen.
    LG Jasi
    http://www.marmormaedchen.ch

  13. Jeder muss sich wohl in seiner Haut fühlen. Und wenn du meinst, dass du dir die Brüste verkleinern lassen musst, dann tu es. Vor allem wenn die Gesundheit bzw. der Rücken schon darunter leidet. Es ist dein Körper 😘❤️ Ansonsten ein ganz toller blogpost der es mal wieder auf den Punkt bringt 👍🏻

  14. Steffi sagt:

    Ich fühle so mit dir…. Ich hätte eigentlich 65G, nachdem es diese Größe fast nirgends gibt behelfe ich mir auch mit 70F bei Hunkemöller. Das mit dem Dicker ausschauen kenne ich auch, es gibt so viele Sachen die ich nicht tragen kann weil sie mega auftragen obwohl ich 48kg wiege. Da ich auch noch klein bin und alle immer größer (von der Breite her) schneiden, bekomme ich fast nirgends mehr Kleidung,die passt und nicht aufträgt. Von den Rückenschmerzen brauchen wir gar nicht reden, bin alle 2-3 Wochen beim Physiotherapeuten, habe einen Stehtisch im Büro, ohne würde es nicht gehen. Laufen klappt bei mir dank Sportbh vom Bandagisten gottseidank ganz gut dafür klappt das bei mir mit trägerlosen BHS gar nicht und leider fallen da gerade in dieser Saisom die ganze schulterfreien Kleider weg. Ich weiß auch spätestens wenn der Kimderwunsch erledigt ist, werden sie verkleinert…. Ich will endlich mal im Sommer einen wirklich schönen Bikini tragen und nicht das Gefühl haben, alle starren auf meine Brüste, da sind die Frauen ja oft schlimmer wie die Männer. Und auch wenns viele Freundinnen nicht verstehen zu beneiden ist man mit so großen Brüsten echt nicht mehr. Ich bewundere es echt, dass du immer noch Spaß an Mode hast und du so super Outfits für dich findest, die Größe sieht man echt nicht.

  15. eleonora sagt:

    Liebe Franziska, du hast so einen tollen Körper! Ich finde deine Brüste passen super zu dir und sehen keinesfalls zu groß aus 🙂 Bin kein so großer Fan von Schönheitsops – aber ich bin auch der Meinung, dass jeder sich wohl fühlen soll in seinem Körper und wenn eine Brustverkleinerung dazu beiträgt – super, dann mach es! 😊 Tolles Kleid übrigens!

    Liebe Grüße,
    Eleonora {my personal lifestyle blog}

  16. Linda sagt:

    Hi 🙂
    Ich bin schon lange auf der Suche nach einem Modeblog mit einer Frau, die schlank ist, aber eine große Oberweite hat. Und endlich habe ich einen gefunden, bei dem ich mir Inspirationen holen kann!!! Ich dachte schon, ich wäre die einzige, der es so geht…. Ich selbst habe 75F, bin aber schlank. Also weiß ich sehr gut, wie es dir geht und kann es sehr gut nachvollziehen.
    Das Kleid sieht übrigens wirklich superschön aus 🙂

  17. Anna sagt:

    Ein toller Post von dir. Ich finde es immer schön, wie ehrlich und offen du über deine Unsicherheiten schreibst. Hut ab dafür. Auch finde ich es schade, wie sich Instagram entwickelt hat und das vermeintlich nur noch mega perfekte Schönheiten eine Chance haben durchzustarten. Ich denke vor allem für jüngere Mädchen ist schwierig zu durchschauen, dass dahinter oft OP’s, Make UP und Photoshop stecken. Aber ich muss dir beipflichten, dass so ein Schönheitsbild leider nur schwer zu ändern ist – ich ertappe mich selber auch immer wieder dabei wie ich sowas bewundere. xxx

  18. Gin sagt:

    Gerade eben habe ich spezifisch nach Internet Seiten gesucht die das Thema „BH Größe 70F“ in Beiträgen thematisieren, letztendlich bin ich auf deinen Blog gestoßen und habe deinen Post von 2016 durchgelesen und diesen hier. Genau wie du habe ich ebenfalls mit dem gleichen Problem zu kämpfen, auch ich habe eine BH Größe von 70F. Viele Frauen wünschen sich größere Brüste, ich persönlich sage jedes Mal zu den Leuten „Meine Lieben, seit froh das Ihr nicht so große Brüste habt wie ich“. Zu gerne würde ich ein paar BH Größen kleinere haben. Dabei frage ich mich jedes Mal selber, wie man trotz der dünnen Figur solch große Brüste haben kann. Gut, bei mir liegt es an der Vererbung, meine Oma und meine Mutter sind ebenfalls sehr gut gebaut. Dennoch passt es nicht zu meiner Figur, von schlappen 52 Kilo. Obwohl ich diese Jahr gerade mal 20 Jahre alt werde (08.10.), denke ich an machen Tagen schon daran, mir irgendwann die Brüste verkleinen zu lassen. Man geht in ein Kleidunggeschäft und in 90% der Kleidung hat man einfach mal 10 Kilo mehr auf den Rippen, mich belasstet das schon etwas. Ich bin froh, dass ich überhaupt was ordentliches zum anziehen in meinem Kleiderschrank habe.

    Was die allgemeine Gesellschaft angeht, läuft eindeutig was falsch. Im Grunde genommen wird man von klein auf in eine Gesellschaft rein zwängt. Ein gutes Beispiel wäre das BH tragen an sich oder das Rassieren an allen möglichen Körperstellen, vor über zweitausend Jahren hat auch keine Frau ein richtigen BH getragen oder sich rassiert, wieso muss man das jetzt machen? Letztendlich macht man es weil es die Gesellschaft so will beziehungsweise es der Norm entspricht. Ab und zu bekomme ich persönlich mit, dass einige sich gegen die Gesellschaft ein bisschen auflehnen und sich beispielsweise nicht rassieren oder ein BH tragen. Ich persönlich bewundere diese Menschen, das sie sich trauen so etwas zu machen. Obwohl ich allgemein bei solchen Themen gegen die Gesellschaft bin, kann ich es dennoch nicht machen, weil ich mich dabei unwohl fühle.

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